Der Mann, der gegen Bezahlung Apples Firmengeheimnisse ausgeplaudert haben soll, hat gestanden. Dies teilte der US-Bundesstaatsanwalt Preet Bharara (kein Schreibfehler!) gestern mit.

Der angeblich 39-jährige hat bei Apples Zulieferer Flextronics gearbeitet und somit Einblick in kommende Produkte erhalten. Dieses Wissen wurde von ihm an zwielichtige Börsenspekulanten weiterverkauft. So soll ihnen z.B. bereits vor erscheinen des iPhone 4 bekannt gewesen sein, dass es eine zweite Kamera für Videotelefonate besitzt. Durch diesen Wissensvorsprung können Spekulanten abschätzen wie sich Kurse entwickeln und so enorme Gewinne lukrieren.

Dem Angeklagten stehen nun bis zu 30 Jahre Gefängnis ins Haus inklusive einer Geldstrafe von mehr als 5 Mio. Dollar (ca. 3,5 Mio Euro). Bildquelle: REUTERS (Suzanne Plunkett)

 

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