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Gestern haben wir über eine BBC-Doku berichtet, welche die schlechten Arbeitsbedingungen in einem Pegatron-Werk in China aufzeigt, wo Apple seine iPhones produzieren lässt. Natürlich sind Bilder von bei der Arbeit einschlafenden Mitarbeitern schockierend und sie zeigen, dass Apple hier eindeutig Nachholbedarf hat und zeigen muss, dass die Versprechen hinsichtlich verbesserter Arbeitsbedingungen auch eingehalten werden müssen.
In einer ersten Reaktion stellte Apple fest, dass es kein Unternehmen gebe, das so viel für seine Mitarbeiter machen würde, es aber auch noch viel Arbeit in dieser Hinsicht brauche. Es wirkt fast so, als wäre Apple im ersten Augenblick am falschen Fuß erwischt worden, denn inzwischen zeigen sich COO Jeff Williams und CEO Tim Cook in einer E-Mail schockiert über die, ihrer Meinung nach, recht einseitige Darstellung der Sachlage:

In an email to around 5,000 staff across the UK, Apple senior vice president of operations Jeff Williams said both himself and the chief executive were “deeply offended by the suggestion that Apple would break a promise to the workers in our supply chain or mislead our customers in any way”. “Panorama’s report implied that Apple isn’t improving working conditions,” he continued. “Let me tell you, nothing could be further from the truth.”

Demnach habe die BBC für Apple positive Tatsachen nicht erwähnt. Laut Apple würden 95 Prozent aller Pegatron-Mitarbeiter inzwischen 60 Stunden oder weniger arbeiten. Die Dokumentation erwecke hingegen den Eindruck, dass Überstunden die Regel seien. Es wird allerdings eingeräumt dass es Nachholbedarf gibt. Die gesamte Doku „Apple’s Broken Promises“ stellen wir euch nachfolgend bereit.

(Video-Direktlink)

 

QUELLE9to5mac
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4 comments

  • Das schlimme ist bei der Konkurenz sieht es auch nicht besser aus. Wenn man so etwas nicht möchte muss man den Herstellern die Vorgabe geben im Land zu produzieren wo sie auch Ihre Produkte verkaufen, keine Produktion im Land = kein Verkauf möglich.
    • Unmöglich, die Einzelteile für ein Gerät kommen aus knapp 30 Ländern der Welt. Fairphone ist die bisher beste Alternative, die versuchen es so gut es geht, aber schaffen auch keinen totalen Fairtrade, der scheint unmöglich zu sein. Die Frage ist aber, wärst du bereit, den höheren Preis zu zahlen?