Das Wall Street Journal hat über 100 beliebte Apps für die Plattformen iOS und Android untersucht, und erhoben in welchem Umfang und welche Daten von Usern an Dritte weitergegeben werden. Darunter befanden sich Apps wie MySpace oder Pandora (Musikanwendung).

Das Ergebnis ist ernüchternd. Es hat sich herausgestellt, dass zur Erstellung passender Werbung nicht nur allgemeinere Daten wie Ort und Alter übermittelt werden, sondern teilweise auch die UDID (Geräte-Identifikationsnummer). Über 50% der Apps würden dies tun.

Das ermöglicht zumindest theoretisch den Missbrauch von Nutzerdaten. Denn wer im Besitz der UDID ist, kann allgemeine Informationen zuordnen und somit eine spezifische Nutzererkennung verwirklichen. Es bestünde sogar die Gefahr eines Identitätsdiebstahls, meint das Wall Street Journal.

Das Alles ist aber nicht illegal. Schließlich willigt jeder User beim Herunterladen der Applikation den Lizenzbestimmungen zu. Wer liest denn schon das Kleingedruckte?

Quellen: Wall Street Jounal, Der Standard

TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel