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Gestern wurde bekannt, dass Österreich das Anti-Piraterieabkommen ACTA in ein bis zwei Wochen unterzeichnen wird. Daraufhin hat AnonAustria zum Schlag gegen die österreichischen Behörden aufgerufen, um ihren Protest gegen dieses Abkommen kund zu tun. Diesem Aufruf schlossen sich verschiedene Splitterzellen aus Brasilien und auch verschiedener Ostblockstaaten an. Kurz vor 20 Uhr war es dann soweit und die ersten Internetseiten von Behörden gingen offline.

Darunter auch die Webseiten justiz.gv.at oder auch bmv.gv.at – diese Ziele wurden über Twitter bekannt gegeben – auch die Abschaltung wurde über den Nachrichtendienst verkündet. Laut AnonAustria wird es in den nächsten Tagen weitere Attacken auf verschiedene Seiten geben. Welche Webseiten genau damit gemeint sind, ist leider noch nicht klar. Falls die österreichische Regierung das Anti-Piraterieabkommens ACTA unterzeichnet, wird es weitere Angriffe von Seiten AnonAustria und weiterer Splittergruppen geben.

Daher wird sich die Regierung in Österreich wahrscheinlich nochmals zusammensetzen müssen und sich diesen Schritt gut überlegen. Wir sind gespannt was die Gemeinschaft von AnonAustria in diesem Fall erreichen kann. Was haltet ihr davon? Sinnlos oder ein guter Protest?

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