Laut dem Wall Street Journal will Apple in Zukunft alle Zeitungs- oder Zeitschriften-Anwendungen zurückweisen, welche keine In-App-Abonnements erlauben, wie es bei „The Daily“ der Fall ist. Man möchte schließlich die 30 Prozent Umsatzbeteiligung mitkassieren.

Der 31. März gilt als Stichtag. Von diesem Tag an, sollen In-App-Abos für Zeitungs- und Zeitschriften-Apps zur Pflicht werden. Apple gibt sich aber großzügig: Entwickler werden nicht dazu verpflichtet, ihre App ausschließlich über den App Store zu vertreiben. Sie dürfen ihre Abos zusätzlich auch mit der, von Apple zur Verfügung gestellten, In-App-Option über die eigene Homepage verkaufen.

Es ist fraglich, ob es in Zukunft bei der 70/30-Verteilung bleibt und wie Apple mit bereits vorhandenen Apps umgeht. Der Sony Reader wurde bereits aus ähnlichen Gründen aus dem Store entfernt. Folgt Amazons Kindle-App. als nächstes? Wir werden es sicherlich bald erfahren, welchen Weg Apple einschlägt.

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