Wir haben vor wenigen Tagen darüber berichtet, dass nun (fast) alle Mobilfunkanbieter eine sogenannte „Servicepauschale“ von ca. 15 bis 20 Euro eingeführt haben. Es hat unserer Meinung schon damals nach einem zusätzlichen „Körberlgeld“ für die Anbieter ausgeschaut.

Nun haben aber nicht die Kunden der Mobilfunkanbieter, sondern diese selbst Post bekommen – und zwar von der Bundeswettbewerbsbehörde. Der Inhalt war ein Fragenkatalog, der klären soll, ob es sich um reinen Zufall gehandelt hat, dass in einem sehr geringen Zeitraum praktisch alle Anbieter auf dieselbe Idee gekommen sind. Es liegt der Verdacht auf illegale Preisabsprachen nahe!

Die Unternehmen haben nun bis Mitte August Zeit, Stellung zu nehmen. Aktiv wurde die Wettbewerbsbehörde vor allem auch deswegen, weil sich die Kunden massiv über diese Vorgangsweise beschwert haben. Die Arbeiterkammer prüft inzwischen sogar schon eine Klage gegen A1. A1 hat nämlich einen Tarif mit „ein Leben lang“ beworben, verlangt aber nun 15 Euro Zusatzkosten im Jahr.

Wir werden euch über die weitere Entwicklung am Laufenden halten! (Bildquelle: www.derstandard.at)

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