Wie das Wall Street Journal berichtet, rechnet Apple mit Lieferengpässen bei den Lithium-Polymer-Akkus, welche in der iPod-Produktlinie zum Einsatz kommen. Der japanische Hersteller musste auf Grund des Erdbebens die Produktion stilllegen.

Das Problem: Das Unternehmen Kureha stellt 70% des weltweiten Bedarfs eines für die Produktion der iPod-Akkus entscheidenden Polymers her. Die Fabrik befindet sich in Iwaki, das ziemlich nahe am Epizentrum des Erdbebens lag. Nach dem Erdbeben am 11. März wurde die Fabrik geschlossen. Dies ist aber der einzige Unternehmensstandort von Kureha, wo dieses spezielle Polymer hergestellt wird. Auch der naheliegende Hafen wurde beim Erdbeben beschädigt und verhindert weitere Auslieferungen.

Ob auch die Akkus der iPhones und iPads betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Sie verwenden praktisch dieselbe Technologie. Auch bei den MacBook Pros könnten sich die Lieferengpässe negativ auswirken. (Bildquelle: iFixit)

 

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