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Den Namen „Kerby Ferguson“ werden vielleicht einige von euch schon gehört haben. Er hat die Video-Reihe „Everything is a Remix“ produziert, wo er sich mit der langsamen Entwicklung unserer Unterhaltungskultur beschäftigt. Seine Kernaussage ist, dass Neuentwicklungen seiner Ansicht nach, egal ob es Produkte, Songs oder Konzepte sind, (fast) immer auf schon dagewesene Ideen, Produkte etc. aufbauen.

In folgenden Video beschäftigt er sich mit dem iPhone und klärt auch hier auf, dass das iPhone und die damit verbunden Technologie nicht auf neuartigen Ideen von Apple beruht, sondern sich das Unternehmen auf vorhandene Ideen und etablierte Erfindungen gestützt und daraus ein neuartiges Produkt geschaffen hat. Wie ist eure Meinung zu dieser These?

 (Video-Direktlink)

 

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4 comments

  • Sagen wir mal so, Apple war noch nie gut darin etwas wirklich Neues zu entwickeln. Apple war aber immer gut darin Bestehendes zu perfektionieren. Weder die GUI, noch die Maus, noch Multitouch oder Tablets waren die Idee von Apple. Doch Apple war immer derjenige, der diese Techniken perfektioniert hatte. Siehe jetzt wieder der Fingerprintsensor. Gut, die sicherheitsrelevanten Probleme konnte/wollte Apple jetzt auch nicht lösen. Aber wenn man die reine Integration berücksichtigt, ist der Sensor im 5s ein Meilenstein im Vergleich zu bestehenden Sensoren in laptops und Handys.
    • Du greifst hier Themen auf, die bis heute Foren füllen und selbst Experten nicht einer Meinung sind. Apple hat bisher schon sehr oft an neuen Entwicklungen einen großen Beitrag gehabt. Damals wie heute. Grundsätzlich hast du aber recht: Die meisten Produkte von Apple bauen auf schon vorhandenen Dingen auf und verbessern diese. Das jedoch Apple nicht gut darin ist etwas neues zu erschaffen oder selber nichts erschaffen hat ist grundsätzlich falsch.
      • In der einen Hälfte verweist du auf ungenannte "Experten", in der anderen Hälfte stimmst du mir auch noch zu. Und ich habe nie gesagt, dass Apple nicht auch selber Dinge entwickelt hat, wie bspw iOS. Aber grundsätzlich ist es so: Ein anderes Unternehmen entwickelt etwas, Apple macht es etwas besser und gibt das Ganze als eigene Erfindung aus. Und seitdem Apple so beliebt ist, könnten alle das sogar wissen. Schließlich wird auch hier bei MacMania immer über die Käufe von Apple berichtet. Komisch nur, dass das gerne "vergessen" wird, wenn Apple das verbesserte Produkt vorstellt, welches ein Unternehmen entwickelt hat, was Apple vor einem halben Jahr aufgekauft hat.
      • Ich gebe dir grundsätzlich recht. Apple verbessert meist Hard- oder Software und "erfindet" sie nicht. Nur finde ich dein Argument mit den angekauften Unternehmen etwas merkwürdig. Wenn Apple als Unternehmen ein anderes Unternehmen kauft, dann gehört es Apple mit allen Rechten und Pflichten. Insofern wäre es dann eigentlich schon Apples Erfindung, wenn dieses angekaufte Unternehmen jetzt etwas Erfunden hat, denn es gehört jetzt - und ist somit ein Teil von - Apple! :-) Oder wie definierst du jetzt Apple, wenn du angekaufte Unternehmen nicht dazu zählst? ^^