iPhone 5C gelb

Viele Behörden oder auch Institute wollen bei den boomenden Elektro-Artikeln immer kräftig mitverdienen und suchen daher nach Möglichkeiten, wie sie an das Geld der Hersteller kommen. Genau dies passiert nun auch in Österreich und die Verwertungsgesellschaft Austromechana hat schon vor Jahren Nokia darauf verklagt, dass man auf Smartphones mit MP3-Funktion doch eine Gebühr einheben sollte, die das Abspielen von Musik rechtfertigt. In diesem Musterprozess hat es jetzt ein Urteil seitens des Oberlandesgerichtes Wien zugunsten von Austromechana gegeben, wonach die Angesprochenen Handys mit MP3-Funktion auch vergütungspflichtig sind. Es ist den Verwertern übrigens egal, ob man die Musik beispielsweise legal über den iTunes Store erworben hat, da dies auch auf einem anderem Weg passieren hätte können.

Smartphones werden dadurch teurer
Sollte Austromechana wirklich mit diesem Urteil durchkommen (es kann noch Revision eingelegt werden), können wir damit rechnen, dass viele Smartphones in Österreich einfach teurer werden. In Frankreich hat man diesen Fall schon durchgekaut und sogar Apple musste die Preise der Smartphones erhöhen und im Endeffekt zahlt es nicht das produzierende Unternehmen, sondern der Endkunde, der die potentiellen Raubkopien auf dem Smartphone besitzt. Wir finden diese Art von Geldmacherei etwas kurios und hoffen, dass die österreichischen Gerichte dies auch so sehen.

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