iPhone 5 Teaser

Anscheinend macht sich Apple auch Gedanken über das Entsperren eines iPhones oder iPads. Die momentane Code-Sperre ist nämlich nicht mehr gerade auf dem aktuellsten Stand und ist teilweise sehr „nervig“, wenn es schnell gehen muss. Nun ist ein Patent aufgetaucht, welches eine neue Art der Entsperrung zeigt, die auf Bildern basiert, die der User kennt. So soll im Sperrbildschirm ein Bild einer bekannten Person angezeigt werden, darunter befinden sich verschiedenen Namen die zur Auswahl stehen. Nun müsste man den richtigen Namen auswählen, um das Gerät zu entsperren.

Viele Sicherheitslücken!
Wir stellen uns dies gerade vor und sind der Meinung, dass das System zu 0 Prozent sicher ist. Tritt der Fall ein, dass ein Freund das iPhone in die Hände bekommt, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch dieser die Person erkennt. Andererseits ist es nur ein Wahrscheinlichkeitsverfahren, die richtige Person zu erkennen. Daher sehen wir hier wenig Sinn in diesem Patent.

Was meint ihr?

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11 comments

    • Ich glaube du hast den Artikel nicht richtig gelesen. Wenn mehrere Personen das iPad nutzen, kennen die alle den Code sonst kämen sie ja gar nicht ins System. Und was schon vom logischen Unsicher ist, kann Apple im Praktischen nicht besser machen. Jedenfalls nicht so wie sich das Patent darstellt.
  • Wirklich schlecht, denn im Gegensatz zu Zahlen oder Strichen oder Bildpunkten braucht es immer nur so viele Chancen wie es Bilder gibt um den Code zu knacken. Die meisten werden wohl Personen nehmen die ihnen bekannt sind, also reicht da wohl ein Blick ins Facebook-Profil (und Freunde sowie Bekannte haben sowieso sofort Zugriff). Für alle anderen ist die Chance = Anzahl der Optionen, also 10 Bilder 10% Chance, 5 Bilder 20%, 3 Bilder 30%ige Chance beim ersten Mal den richtigen zu tippen. Wenn man jetzt noch mit einbezieht, dass man mit gewisser Wahrscheinlichkeit vom Gesicht auf den Namen schließen kann, kann man das Handy auch gleich entsperrt lassen. Das heisst, schon von der Theorie ist diese Funktion mehr als anfällig. In der Praxis dürfte die Löschung bei falsch eingegebenen Code maximal 50% der Chancen betragen um einen gewissen Schutz zu bieten (Also bei 10 Bilder müsste die Löschung nach 5 Versuchen erfolgen). Und selbst das dürfte zu wenig sein.
  • Das Problem bei der Code-Entsperrung von iOS ist, dass man zuerst "Slide to unlock" betätigen muss, bevor das Eingabefeld erscheint. Dies ist der entscheidende Schritt, der die Entsperrung per Code nervig macht. Besser wäre es, wenn das Codefeld gleich nach Betätigung der Entsperrtaste erscheint, sowie wie bei Android. Microsoft hat hierfür auch eine tolle Lösung entwickelt: Bei der Einrichtung sucht man sich zuerst ein Bild aus und definiert darauf gewisse Punkte, die dann beim Entsperren der Reihe nach gedrückt werden müssen.