iPhone 5 Teaser

Bei der letzten Quartalskonferenz von Apple wurde mit Erstaunen festgestellt, dass die Marge des iPhone im Gegensatz zu anderen Quartalen deutlich gesunken ist. Beispielsweise lag die Marge des iPhones noch im März 2012 bei ca. 45 Prozent, im letzten Quartal fiel die Marge auf rund 38 Prozent, was bei einem Milliardenumsatz gleich einmal dutzende Millionen, wenn nicht Milliarden Gewinn ausmacht. Grundlegend hat dies die Aktionäre sehr beunruhigt und man bemerkte dies auch auf den internationalen Märken. Doch waren hier erhöhte Preise für Produktion, Entwicklung und die teuereren Flash-Speicher Schuld an der gesunkenen Marge!

iPhone 5S wird es wieder richten!
Da das iPhone 5S nicht mehr grundlegend neu entwickelt werden muss und auch die Produktion nicht verändert wird, können die Investoren wieder damit rechnen, dass die Marge auf das gewohnte Niveau steigt und Apple mit dem iPhone die ebenfalls gewohnt hohen Gewinne einfahren kann. Die Entwicklung des neuen iPhone 6 wird dann erst im ersten Quartal 2014 wieder ins Gewicht fallen, sollte Apple die Produktzyklen des iPhones beibehalten.

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10 comments

    • Die Gewinnspanne. Also Nettoverkaufspreis abzüglich aller Selbstkosten. Das heisst: iPhone Brutto 700€ - Umsatzsteuer - Verpackungskosten - Entwicklungskosten - Personal und Gebäude - Was dir sonst noch einfällt = Gewinn oder Marge
  • Spanne hin oder her, die Frage bleibt, ob ich bereit bin für ein iPhone 5 64 GB glatte 900 Euro zu bezahlen. Ist es das Wert? Ich meine: JA! Ist mir ehrlich gesagt als Kunde ziemlich schmutz, wie viel Marge Apple macht. Als Aktionäre finde ich: Läuft doch alles prima. Ich werde erst nervös, wenn Apple nur noch 50 Mrd. an Liquidität hält und keiner mehr ein iPhone will ...
      • Wird eine Körperverletzung gerechtfertigt weil ein anderer einen Mord begangen hat? Natürlich nicht. Und genau so rechtfertigt das Verhalten der Textilbranche nicht das Verhalten von Apple. Wäre ja noch schöner, wenn man jetzt plötzlich Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Wenn, dann möchte ich bitte hören dass Samsung, HTC oder Sony es genau so handhaben wie Apple. Und selbst dann würde ich mich wahnsinnig ärgern, wenn Apple ist der einzige Hersteller bei dem Verkaufspreis und UVP konsequent dasselbe sind. PS Ab Werk hieße bei Apple "Ab Foxconn", ohne Zölle und VK. Wenn ich den Artikel richtig verstehe ist aber selbst das nicht damit gemeint sondern die endgültige Gewinnspanne.
      • UVP, die unverbindliche Preisempfehlung legt der Hersteller fest. Andere Händler, die zu UVP verkaufen sind im Großteil Softwarehersteller, z.B. Native Instruments. Du kannst ja auch bei einem anderen Händler kaufen, der dir dein MacBook bsp. für 100 EUR weniger verkaufen kann. Ich kann dir nicht sagen, wie das bei Samsung und Co ist, denn dort kenne ich die Margen nicht. Aber weniger als 30% sind es da mit Sicherheit nicht. Bei Elektronikartikel sind es aber mind 100% die der Hersteller auf die Produktionskosten aufschlägt. Reparaturen, Gerätetausch und die entsprechenden Versandkosten sind neben anderen Servicearbeiten ebenfalls mit einzukalkulieren wie die Kosten für Marketing & Personal. Die 50%, die also das iPhone teurer ist als in der Produktion bleiben nicht 1:1 auf dem Firmenkonto liegen..
      • Apple ist Hersteller und Unverbindlich heisst Unverbindlich. Wenn Sony das Handy UVP 700€ anbietet kannst du dir sicher sein, dass es bei Amazon für 650€ weggeht und sechs Monate später für 500€. Bei Apple ist das nicht der Fall, es gibt mal ein paar Rabatte, aber ansonsten ist der Preis immer der Gleiche. Und ich sage nochmal: Die Gewinnspanne errechnet sich nach Abzug aller Kosten. Ich weiss nicht ob du dich in Buchhaltung auskennst, aber Reparturen, Retouren, Personalkosten, Skonto, Rabatte... das ist alles schon im Verkaufspreis mit einberechnet. Mit dem Argument zu kommen "Ja, du musst ja Entwicklungskosten draufschlagen" ist Verbrauchersicht und falsch.