Es werden sich vielleicht noch einige von euch daran erinnern, dass im Jänner 2011 ein kalifornischer Bürger Apple wegen irreführender Werbung verklagt hat, weil das Glas des iPhones angeblich nicht die versprochene Festigkeit aufweist. In der Klage wurde auf eine Studie verwiesen, die besagt, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Glasbruch beim iPhone 4 um 82 Prozent höher liegt, als bei den Vorgängermodellen.

Lange hat dieser Prozess gedauert, doch jetzt hat ein Gericht in Kalifornien diese Klage abgelehnt. In der Begründung heißt es, dass es allgemein bekannt sei, das Glas bei einem Aufprall brechen könne. Apple habe weder gegen Garantiebestimmungen noch Konsumentenschutzgesetze verstoßen. Offenbar zweifelt das Gericht auch an der Vernunft des Klägers, da man nach einem Betrachten der Werbung – welche eine 20 Mal höhere Festigkeit des iPhone-Glases als normales Glas hervorhebt – nicht davon ausgehen könne, dass das Glas einen Sturz ohne Schaden überstehen würde.

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