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In der letzten Woche haben wir darüber berichtet, dass einige iPhone 5S-Modelle starke Probleme mit den integrierten Sensoren haben und keine korrekten Werte ausgeben können. Anfänglich ging man davon aus, dass dieses Problem auf einen Softwarefehler zurückzuführen ist und man mit einem Update das Problem einfach beheben kann. Nun wurde aber herausgefunden, dass es sich nicht um einen Softwarefehler handelt, sondern auf einen Zulieferer zurückzuführen ist. Trotzdem besteht kein Grund zur Panik, da man davon ausgeht, dass das Problem trotzdem via Softwareupdate gelöst werden kann.

Apple reagiert noch nicht
Laut Gizmodo wären die Korrekturen der falschen Werte kein großes Problem für Apple, dennoch hat man bis jetzt noch keine offizielle Meldung aus Cupertino erhalten. Wahrscheinlich ist Apple gerade dabei das Problem zu lösen. Wir werden weiterhin das Thema verfolgen und euch berichten.

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6 comments

  • Wenn das so weitergeht muss Apple seine gesamte Kette neuordnen. Seine Slogans wie "Ist Virenfrei" und "Hardware und Software aus einer Hand" hat Apple ja schon entfernt - wäre aber schlecht, wenn Apple aufgrund der Gewinnmaximierung jetzt abseits der hochwertigen Hülle die gleichen Hardwareprobleme wie die Konkurrenz hat. Dann gäbe es faktisch nämlich gar keinen Grund mehr für Apple.
      • Traurig, dass sich Apple betriebswirtschaftlich sich so weit von den alten Qualitäten entfernt hat. Sei es Treiberprobleme, Hardwaredefekte, fehlende Updates, mangelhafte Fehlereinsicht, falsche Versprechen, nicht zu Ende gedachte Implementierungen.... Nimm irgendeinen Apple Blog, die Anzahl der Probleme/Fehler/Bugs bei Apple ist in den letzten Jahren massiv angestiegen. Es gibt doch kaum noch ein Produkt bei Apple, das nach Neueinführung nicht mit Fehlern glänzt. Fehler von denen man denkt: Wofür machen die eigentlich Qualitätsüberprüfungen? Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Probleme waren schon immer so massiv, sie waren nur aufgrund des Marktanteils nicht bemerkbar. Oder Apple hat in den letzten sehr an Qualität einbüßt. Und wenn Letzteres der Fall ist, wieso soll ich für einen Mac einen massiven Aufschlag zahlen wenn er einzige Unterschied zur Konkurrenz das hochwertige Äußere ist?
      • Treiberprobleme, fehlende Updates, kann ich mal überhaupt nicht nachvollziehen. M.E. kein anderer Hersteller kümmert sich so lange und intensiv über seine Produkte, was Updates angeht. Auch Treiberprobleme - egal ob mit iOS, OS X oder Win-Treiber für's BootCamp - habe ich noch nie bemerkt. Hardwaredefekte gibt es in den letzten Jahren leider wirklich ein paar, die schon ärgerlich sind und vermieden werden könnten. Allerdings war in allen mir bekannten Fällen ein sofortiger Umtausch des Geräts völlig problemlos möglich. Das ist für den Kunden zwar immer noch etwas ärgerlich, aber dennoch verschmerzbar. Viel weniger verstehe ich da Apple selbst, denn sie verlieren dadurch eig. sinnlos Geld, aber bitte... Was genau du mit "falsche Versprechen" meinst, kann ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen?! Meinst du damit etwa Aussagen, wie LTE am iP5, welches dann aber nur auf wenigen Frequenzen genutzt werden kann, oder wie? Den angesprochenen Punkt der mangelhaften Fehlereinsicht teile ich mit dir ausnahmslos. Das finde ich ebenfalls sehr schade, dass Apple hier so arrogant zu sein scheint und sich teils zu Fehlern gar nicht, respektive sehr spät äußert, was schon einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Hier sollte man die eigene Position wirklich nochmals überdenken und etwas ändern...