In der Apple-Welt tauchen immer wieder skurrile Geschichten auf, wozu wir auch Nachfolgende zählen: Noch ist es nicht einmal gesichert, dass Apple ein iPhone 5S in einer abgeschwächten, goldfarbenen Variante – allgemein Champagner genannt – veröffentlichen wird. Trotzdem bringt sich, wie aus einem unmissverständlichen Tweet hergeht, das Comité Champagne in Stellung – Zitat:

Champagner ist weder eine Farbe noch etwas anderes als ein Name für Wein aus der Champagne.

Im Hintergrund der Comité Chamagne steht eine Handels-Organisation, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, die Interessen der französischen Champagner-Produzenten zu schützen. Dies betrifft natürlich auch den Schutz der Marke „Champagner“. Angeblich hat es, wie die französische Zeitung „L’Union“ berichtet, zudem eine Anfrage an Apple gegeben. Apple habe geantwortet, dass es sich dabei nicht um eine reelle Information, sondern lediglich um ein Gerücht handle.

Welche offizielle Farbbezeichnung das „goldene“ iPhone schlussendlich bekommen wird, bleibt abzuwarten. Champagner wird es mit Sicherheit nicht werden, da auf der Website des Comités zu lesen ist, dass man zum Schutz der Marke „Champagner“ notfalls auch vor Gericht ziehen würde – nicht nur gegen Apple.

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Ein Kommentar

  • Mein Gott... dann lässt Apple eben das "R" weg und alle sind glücklich. Außerdem sollen die sich nicht so aufspielen, Apple kann sich hier auf den allgemeinen Sprachgebrauch berufen - Champagner wird überall als Farbbezeichnung verwendet. Obwohl ich ja befürchte, dass Apple Rechtssicherheit aus dem Weg geht und lieber Schmarotzern auch noch ein paar Zehntausend bis Millionen in den Rachen wirft. Wie bei der Schweizer Uhr auch schon.