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Am Wochenende ist wieder ein sehr interessanter Bericht über die Entstehungsgeschichte des ersten iPhones ans Tageslicht gekommen. Laut einem Bericht der NYT, sollen die Jobs in diesem Bereich, die wohl anstrengendsten gewesen sein, die bei Apple zu dieser Zeit verfügbar waren. Mitarbeiter mussten Verträge unterzeichnen, die das absolute Stillschweigen über das Projekt verlangten und mussten enorme Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen, um überhaupt an den eigenen Arbeitsplatz zu gelangen. Steve Jobs war die treibende Kraft hinter dem iPhone-Team, welches bis zur Erstellung des ersten Prototypen rund 150 Millionen US-Dollar verschlungen hatte. Doch laut Steve lohnte sich die Sache, da man an etwas arbeite, was Apple von Grund auf verändern würde und er hatte damit recht.

Betrunkene Mitarbeiter
Bei der Vorstellung des ersten iPhones waren laut Angabe die Hälfte der Entwickler, die an diesem Projekt gearbeitet haben, einfach nur betrunken, da diese so nervös waren. Gründe dafür gab es genügend, da das iPhone, welches von Steve Jobs bedient worden war, nur ein Prototyp gewesen ist, der noch nicht alle Funktionen beinhaltet hat. Hätte Steve hier einen gravierenden Fehler gemacht, wäre das Projekt den Bach hinuntergegangen. Doch Steve konnte das Publikum in den Bann ziehen.

Design vor Technik
Als das iPhone gerade in der Entwicklung stand, wurden sehr viele Designer (darunter auch Jonathan Ive) gebeten, sich mit dem iPhone zu beschäftigen. Steve gab den Designern sehr viele Einblicke und auch Macht über das Design. Somit hatten es die Techniker sehr schwer, ihren „Willen“ durchzusetzen. Eine der wohl markantesten Diskussionen war die Alu-Rückseite des iPhones und die damit verbundene Plastikabdeckung, welche die Antennensignale nach Draußen ließ. Diese Plastikabdeckung wurde sowohl von Jony als auch von Jobs abgelehnt, musste aber dennoch eingeführt werden.

 

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