Blackberry-10

Nun ist es tragische Gewissheit: BlackBerry konnte im letzten Quartal nur die Hälfte des erwarteten Umsatzes generieren und steht somit vor dem finanziellen Abgrund. Das neue Betriebssystem von BlackBerry will nicht in Fahrt kommen und auch die neuen Smartphones des kanadischen Herstellers verkaufen sich nur sehr schleppend und können den Gewinn des Unternehmens nicht steigern. Nun muss die Firma die Reißleine ziehen und entlässt rund 50 Prozent seiner Mitarbeiter, um die laufenden Kosten weiterhin decken zu können.

Verkauf steht fest!
Für rund 4,7 Milliarden US-Dollar wechselte das Unternehmen gestern seinen Besitzer. Die Firma Fairfax Financial hat ein sehr gutes und attraktives Angebot von 9 US-Dollar pro Aktie den Anlegern angeboten und diese stimmten bei der momentanen Geschäftslage zu. Somit hat sich BlackBerry nun aus der Krise (vorerst) gewunden. Wie es mit dem Unternehmen nun weiter geht, ist nicht klar. Man wird wahrscheinlich noch mehr Mitarbeiter entlassen müssen, um den angeschlagenen Konzern zu sanieren. Neue Smartphones werden im Moment nicht erwartet.

BlackBerry soll privatisiert werden!
In den letzten Stunden geht aber noch ein weiteres Gerücht die Runde welches durchaus interessant sein könnte, angeblich will Fairfax Financial BlackBerry komplett von der Börse nehmen und somit den Druck vom Unternehmen nehmen. Dann will man BlackBerry wieder komplett aufbauen um konkurrenzfähig zu bleiben. Ob die Firma dann in der Versenkung verschwindet oder nicht, bleibt ungewiss.

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