Ein US-Bürger des Staates Kalifornien hat nun gegen Apple Klage eingereicht. Grund dafür ist die Sprachsteuerung Siri, die anscheinend nicht ordnungsgemäß funktioniert. Die Klageschrift wurde gestern auf der Website eines Bundesgerichts veröffentlicht und ist zudem als Sammelklage angelegt.

In dem Schriftstück wird erklärt, dass der Kunde schon kurz nach dem Kauf des iPhone 4S feststellen hat müssen, dass Siri nicht wie in der Werbung beschrieben funktioniert. Wenn z.B. der Kläger Siri um die Navigation zu einem bestimmten Ort aufforderte, hat Siri ihn entweder nicht richtig geleitet bzw. überhaupt nicht verstanden.

Wie üblich hat Apple zu dieser Klage noch nicht Stellung genommen. Sollten sich allerdings weitere Besitzer eines iPhone 4S dieser Klage anschließen, wird Apple nicht mehr lange schweigen können. Momentan kann keiner voraussehen, wie sich die Situation entwickelt wird. Bereits Ende Februar hat Apple wegen einer Sammelklage bezüglich „Antennagate“ jedem Kläger entweder einen Bumper oder 15 US-Dollar als Entschädigung geben müssen. Wir werden aber auf jeden Fall diese Angelegenheit weiter beobachten.

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