Bildschirmfoto 2016-03-22 um 07.36.13

Im Streit zwischen Apple und dem FBI rund um die Entsperrung von iPhones gibt es neue Entwicklungen. Die US-Behörde fordert nämlich in gleich zwei neuen Gerichtsfällen die Hilfe von Apple ein, damit sie an die verschlüsselten Daten zweier mutmaßlicher Krimineller gelangt. Dabei handelt es sich einerseits um einen Fall der beim Bundesgericht in New York anhängig ist und das FBI Zugriff auf die Daten eines Drogendealers will. Andererseits will die Behörde die Daten eines mutmaßlichen Bandenmitglieds in Boston.

Zwar hat das FBI mit Hilfe einer israelischen Firma das iPhone 5C des Attentäters von San Bernardino geknackt, aber wie inzwischen durchgesickert ist, kann dies die US-Behörde nur bei älteren iPhones. Im Bostoner Fall handelt es sich beispielsweise um ein iPhone 6 und hier hat das FBI derzeit keine Chance.

US-Justizministerium schreibt an Bundesgericht
In einem Schreiben des US-Justizministeriums an das Bundesgericht in New York vertritt die Regierung einmal mehr die Meinung, dass Apple kooperieren müsse. Apple hingegen sieht das bekanntlich anders und will der Regierung nicht helfen. Notfalls ist das Unternehmen auch bereit, bis zum Obersten Gericht zu gehen. Wir werden sehen, wie sich die Angelegenheit weiterentwickeln wird.

 

 

QUELLETagesschau
TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel