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Wir haben am Wochenende schon darüber berichtet, dass das neue iPad Air 3G (LTE) mit einer Apple-SIM-Karte versehen ist, um die Programmierung von verschiedenen Netzbetreibern direkt auf den Geräten zu erlauben. Nun haben sich erstmals österreichische und auch deutsche Netzbetreiber zu diesem Fakt geäußert und man kann klar sagen, dass die Idee von Apple nicht auf allzu viel Gegenliebe stößt. Die Netzbetreiber fürchten sich eher von der kundenfreundlichen Lösung die Apple anbietet, da dann relativ einfach verschiedene Netzbetreiber mit einem Tablet genutzt werden könnten.

In den USA ist solch eine Technologie sehr hilfreich, da es Landstriche gibt, die nur von einem Netzbetreiber abgedeckt werden. T-Mobile bietet aus diesem Grund in den USA schon ein passendes Paket an, nur die heimischen Netzbetreiber scheinen sich noch zu sträuben. Grund dafür ist, dass der Netzbetreiberwechsel für den Kunden nicht so einfach gemacht werden soll und man nicht einfach zwischen den Betreibern „switchen“ kann, um die besten Möglichkeiten für den Kunden zu gewährleisten. Apple könnte aber dennoch für andere Hersteller den Anstoß gegeben haben.

QUELLEDerStandard
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2 comments

  • das ist einfach die Angst, die man hat, dass der Kunde einen auf sich abgestimmten Netztest machen kann, und sich dann den nimmt, der den besten Empfang anbietet. Und wenn man monatlich wechseln kann, gibt es bestimmt viele die immer wieder zum günstigsten wechseln. Echt nervig wie sich manche Branchen immer wieder gegen kundenfreundlichere Lösungen streben...