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Diese Aussage ist nun in Verbindung mit einem Artikel der New York Times aufgetaucht und sie ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Laut dem Leitartikel soll Apple nämlich bewusst seine Geräte so konstruieren, dass dieses nach einer gewissen Zeit nicht mehr richtig funktionieren und man gezwungen wird, ein neues Geräte zu kaufen. Dieser technische Verschleiß wird bei vielen Herstellern in Frage gestellt und auch die Software soll bei einigen Herstellern so aufgesetzt sein, dass das Gerät beim Erscheinen einer neuen Generation langsamer wird. Zwar sind solche Fakten nicht bewiesen, dennoch hat es den Anschein, dass hier ein Fünkchen Wahrheit dahintersteckt. Doch stellen wir uns nun die Frage, ob Apple wirklich soweit gehen würde?

Man kann es nicht beweisen
Natürlich verbaut Apple teilweise Komponenten, die im Nachhinein gesehen eher schnell den „Geist“ aufgegeben haben. Wir gehen aber nicht davon aus, dass Apple dies bewusst macht. Sonst würden Services wie Apple Care nur sehr wenig Sinn machen, da sich das Unternehmen sonst ins eigene Fleisch schneiden würde. Auch die Abnutzung der Geräte kann von Apple nicht bestimmt werden, da einige Nutzer ihr Gerät umhegen wie ein rohes Ei und andere damit umgehen, als wäre es ein normaler Gebrauchsgegenstand. Daher sind wir der Meinung, dass solche Diskussionen nur dazu führen, das Unternehmen ins schlechte Licht zu rücken. Wir glauben nicht, dass Apple eine solche Vorgehensweise anwendet.

Was meint ihr?

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21 comments

    • Jetzt mal ehrlich.. du bist doch selber schuld, wenn du das Display zerbrichst. Das ist ja kein Verschleiss, das ist Demolierung und geht auf deine eigene Kappe. Von selbst springt das Display sicher nicht. Und dann ist ein Entgegenkommen seitens Apple mit deinen 250€ (es sind nämlich nur 160€ laut Apple Telefonsupport) äußerst fair! Bei Samsung kannst dir ein neues S4 kaufen für 500-600€...
      • das mit dem s4 ist nun nicht so wie du meinst, wir haben letzte woche das gebrochene s4 eines kollegen in der mittagspause selbst getauscht. das originale display kostet samt ramen und buttons (ist eine einheit) 150eur, und ohne das man ein grossartiger techniker ist tauscht man das teil in 30 minuten, kann jede hausfrau.
  • Ich sag's mal so: dass ein Smartphone nach zwei Jahren (oder einem ähnlich langem Zeitraum) quasi "automatisch" kaputt geht ist mal Humbug. Ich habe selbst noch ein iPhone 3G (!) und ein iPhone 4 in Benutzung, ergo Smartphones die älter als drei Jahre sind. Beide Geräte funktionieren - bis auf diverse Ruckler nach Updates und Problemen, die schon seit Beginn vorhanden waren (z.B. "Antennagate" beim iPhone 4) - einwandfrei. Auch glaube ich nicht, dass die Software ältere Geräte bewusst langsamer macht. Ich denke, dass dies irgendwelche Entwickler/Fachleute ansonsten bereits aufgedeckt hätten. Nichts lässt sich spurlos verbergen. Außerdem hätte dies gerade bei Apple - wo ja angeblich jedes Jahr an die 50 Prozent sowieso auf das jeweils neue Gerät wechseln - ja noch am wenigsten Sinn! ;-) Was die Software angeht (ich hab's ja oben schon erwähnt) stimmt es natürlich, dass ältere Geräte nach Updates teilweise zu ruckeln beginnen oder einfach lahm werden. Dies ist sowohl bei Android, als auch bei iOS so, auch wenn dieser Effekt m.E. bei Android viel schneller eintritt. Aber auch dies wird meiner Meinung nach von den Herstellern nicht primär deswegen hervorgerufen, damit die Kunden möglichst bald ein neues Gerät kaufen, sondern liegt viel mehr daran, dass wir immer mehr Funktionen wollen. Viele Leute denken sich "ha, cool, das Hintergrundbild bewegt sich mit, wenn ich das Smartphone wende" oder "hey, das Video pausiert automatisch, wenn ich wegsehe" und regen sich gleichzeitig darüber auf, dass ihr altes Gerät nach dem erfolgten Update langsamer geworden ist... Die obigen Punkte beziehe ich btw auf alle Hersteller und nicht nur auf Apple. Ich denke, dass sich da Apple, Google, Samsung, HTC & Co. nicht wirklich großartig unterscheiden! ;-)
  • Naja, aber Apple zwingt auf andere Weise schon zum Neukauf. Oder warum darf ich iOS 7 etwa von meinem iPad 2 nicht mehr deinstallieren, obwohl das Gerät durch diese Softwareversion deutlich langsamer läuft und keinerlei Vorteile bietet? Klarer Fall von aufgezwungene Verschlechterung.
      • ob sich rainer auf ios7.1 freut... vielleicht fürchtet er sich sogar ein wenig davor? und "ganz normal" sollte soetwas natürlich auch nicht sein. ist es aber wie es den anschein hat.
      • Gut, dass man iOS 7 nach erfolgter Installation nicht mehr deinstallieren kann (zumindest nicht offiziell) ist eine Sache. Aber dass man auf einem vier Jahre alten Smartphone nicht mehr die neueste Software installieren kann, die schon ein iPhone 4 etwas zum Ruckeln bringt, ist für mich vollkommen verständlich. Man mache doch mal einen Blick ins "andere Lager". Zeig mir ein Samsung Galaxy SII, auf dem (offiziell!) Android 4.4 läuft und du bist mein Held! :D
  • Also das kann ich nicht bestätigen. Nutze das iphone 4 seit dem ersten erscheinen. Nicht einmal irgendwas defekt. Mit iOS 7 wieder wesentlich schneller als mit iOS 6. das iPad 2 ist seit fast 3 Jahren täglich im gebrauch ohne irgend einem defekt. Vor Apple nutzte ich Htc und Samsung. Spätesten nach 1,5 Jahren fingen die Probleme an. Ich verkaufe selber in einem Fachmarkt Windows Laptops PC und Tablet, Android Smartphones und Tablets und natürlich auch das volle Sortiment von Apple. Apple hat verschwindend geringe Reklamationen. Windows und Android erlebe ich dafür täglich mehrmals.
  • Nein das glaube ich nicht ich selber habe ipod ,iphone 3GS und ein Iphone 5 der allerersten Serie welches Fehlerhaft war und es wurde von Apple Care trotz beschädigtem Display getauscht, es brachen vom ersten Tage an immer wieder die geführten Gespräche ab, zwar wurde das Iphone an der GeniusBar nicht angenommen aber die ausgelesenen Fehler wonach 35 von 150 geführten Gesprächen durch die Hardware abgebrochen wurden, hat Apple auf beschwerde hin das Gerät kostenfrei getauscht somit habe ich jetzt ein Gerät mit Imei 0137********* statt 0134*********. Ich halte die Aussage das Apple Einfluss auf die Fehlerentwicklung der Hardware oder auch der Software für absolut halt los denn der iPod und auch die anderen Geräte sind weder anfälliger oder langsamer geworden denn ich habe jedes Update bisher mitgenommen und bin sehr sehr mit meinen Apple Produkten zufrieden, weiter so Apple ;-) !!!
  • Erschwerte Reparatur Bei einigen Produkten wird von Verbraucherschützern moniert, dass bei Produkten absichtlich die Reparatur erschwert werde. Dies sei beispielsweise der Fall bei der iPhone-Serie von Apple, wo die Akkus fest eingebaut werden. Die Reparatur sei nur noch in Fachgeschäften oder gar nicht möglich. Einige Unternehmen schränken die Verfügbarkeit von Reparaturanleitungen ein. So zwang das Unternehmen Toshiba im November 2012 mit Urheberrechtsklagen einen Blogger, alle 300 Toshiba Service Manuals von seiner Website zu nehmen, auf der er kostenlos Reparaturhandbücher für Laptops zur Verfügung stellt. Andere Unternehmen sorgen mit überhöhten Reparaturkostenpauschalen dafür, dass sich eine Instandsetzung selbst bei kleinen Schäden nicht mehr lohnt
  • puh, schwieriges thema. bei einigen herstellern kann ich mir das echt sehr gut vorstellen. allerdings tu ich mir da bei apple doch etwas schwer, da in meinen augen apple eine art premium-hersteller ist. außerdem gibts soviel alt-hardware im umlauf die noch voll funktionstüchtig sind...