mini-131022

Schon während der Keynote haben sich viele gefragt, warum das iPad Air quasi sofort verfügbar ist, das neue iPad mini Retina hingegen aber erst “Später im November”. Die logische Schlussfolgerung war, dass die Zulieferer nicht die benötigten Stückzahlen für einen Produktlaunch bereitstellen können. Jetzt ist aber über die asiatische Website ETNews eine andere Ursache ins Spiel gebracht worden. Demnach soll es Probleme bei der Fertigung der Displays geben, wofür unter anderem Sharp beim kleinen iPad verantwortlich ist. Es soll immer wieder vorgekommen sein, dass sich Bildschirm-Inhalte eingebrannt hätten. Dieser Effekt soll zwar mit freiem Auge nicht zu erkennen sein, jedoch schaffen es die Displays nicht durch die Qualitätskontrolle von Apple. Somit kommt es zu Lieferengpässen bzw. kann Sharp die Produktion nicht voll anlaufen lassen.

Aber nicht nur Sharp hat technische Probleme, auch der zweite Display-Lieferant LG soll angeblich mit nicht näher bekannten Problemen in der Herstellung kämpfen. Wie wir schon vergangene Woche berichtet haben, denkt man bei Apple daran bzw. ist vielleicht sogar dazu genötigt, an die Tür von Samsung zu klopfen. Offenbar ist es jetzt soweit, denn ETNews will in Erfahrung gebracht haben, dass Apple bereits in harten Verhandlungen mit dem Erzrivalen Samsung stehen soll. Dort sollen genügend Kapazitäten vorhanden sein, zudem würde die Qualität passen.

 

TEILEN

Ein Kommentar