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Wir haben gestern darüber berichtet, dass Apple auf Grund einer einstweiligen Verfügung vom Landesgericht Mannheim, den Online Verkauf von einigen iDevices in Deutschland stoppen musste. Dazu zählten die iPhone-Modelle 3G, 3GS und 4 sowie alle UMTS-Modelle des iPad. Angestrengt hat diese einstweilige Verfügung Motorola, weil es (wieder einmal) um verletztes Patent geht. Dieses Mal handelt es sich um ein Patent, das zum Grundstock des GPRS-Datenfunkstandards gehört. Das iPhone 4S verwendet einen anderen Chip, deshalb war es vom Verkaufsverbot nicht betroffen.

Stattet man heute dem deutschen Online Store einen Besuch ab, wird einem auffallen, dass alle Produkte wieder käuflich zu erwerben sind. Apple hat gestern nämlich beim Oberlanddesgericht Karlsruhe sofort gegen dieses Verkaufsverbot sofort berufen und diesem Antrag wurde statt gegeben.

Die Angelegenheit ist aber noch lange nicht ausgestanden. Apple wirft Motorola vor, es mehrfach abgelehnt zu haben, dieses Patent nicht unter akzeptablen Bedingungen zu lizenzieren. Außerdem sei es bereits vor sieben Jahren zu einem Industriestandard-Patent erklärt worden, ließ der Apple-Sprecher verlautbaren.

Wie es weitergehen wird, ist unklar. Dennoch ist zu hoffen, dass sich beide Unternehmen nun um eine einvernehmliche Lösung bemühen werden. 

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