Nachdem Microsoft die Preise des Surface nochmals um rund 150 US-Dollar reduziert hat, geht man im Bereich der Werbung immer noch sehr aggressiv gegen das iPad vor. Microsoft hat nämlich erneut einen Werbespot veröffentlicht, indem man das iPad versucht „schlecht“ zu reden und hebt Features, wie die Tastatur, den USB-Port oder den Kickstand beim Surface hervor. Natürlich lässt man die Features von Siri vortragen, was es noch etwas sarkastischer macht.

Microsoft versucht es mit allen Mitteln!
Nachdem das Surface ein Millionengrab ist, versucht man das Beste aus der misslichen Lage zu machen. Dennoch wird diese Werbung den Verkauf des Surface nicht weiter antreiben. Die Zukunft des Tablets ist nach einem Verlust von 900 Millionen US-Dollar immer noch ungewiss. Experten gehen davon aus, dass Microsoft keinen zweiten Anlaufen wagen wird, da die Verluste hier auch schon vorprogrammiert sind.

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10 comments

  • Also ich arbeite auch mit dem IPad, wenn ich unterwegs bin und das geht m. E. ziemlich gut (sogar ohne externe Tastatur). Ein Anschluss für USB-Stick hielte ich auch für sehr gut, da die Clouds nicht unbedingt sicher sind (NSA lässt grüßen)
  • Das iPad und Sourface sind wie Äpfel und Birnen sie ähneln sich sind aber nicht das gleiche!. Alle die ich kenne (mich eingeschlossen) nutzen das Ipad zum surfen, für Mails, Foto gucken, Musik hören aber nicht mehr und nicht weniger. Kenne niemanden der tatsächlich auf einem iPad arbeitet! Und Microsofts Surface ist Surf & Arbeitsgerät in einem. Finde daher dem Vergleich unangebracht.
    • @Michael: Stimmt, während dieser Marketing-fuzzi Microsoft in den Boden fährt macht er sich über andere Lustig.... Mit dem SmartCover steht das iPad genauso, USB braucht man bei iDevices nicht, da gibts ne Cloud die funktioniert. Und Tastaturen gibt es hunderte fürs ipad.
      • Der Klappständer vom Surface ist aber schon eine feine Sache und das Ding steht damit besser als ein iPad mit dem SmartCover. Das SmartCover ist zwar eine sehr gute Erfindung, allerdings ist es aufgrund der Vielseitigkeit eine Kompromisslösung. Erstens entstehen durch die Faltmarken Streifen auf dem Bildschirm und zweitens liegt beim aufgerollten SmartCover die Mikrofaser-Seite außen. Diese sammelt also den Schmutz der Unterlage auf, auf der sie steht, und kommt danach wieder mit dem Display in Berührung. Zum Thema USB: Praktisch wäre es schon, denn iCloud ist beim besten Willen kein Ersatz dafür. iCloud hält die eigenen Geräte untereinander auf dem gleichen Stand, aber es bietet keine Sharing-Option für Dateien. Wenn man jemanden eine Datei vom iPad weitergeben will, bietet sich vorrangig E-Mail an. Aber optimal ist es nicht gelöst. Es würde ja reichen, wenn man das iPad am PC anhängen könnte, um Dateien hin. und herzukopieren (ohne iTunes!). Vergleichende Werbung ist natürlich immer für eines der beiden Produkte vorteilhaft. In einem objektiven Vergleich würden Stärken und Schwächen jedes Gerätes gegeneinander aufgewogen. Die in diesem Spot angeschnittenen Themen entsprechen ja grundsätzlich der Wahrheit, aber das iPad hat natürlich genug Stärken und ist wohl für die meisten - und ich zähle mich auch zu dieser Gruppe - das bessere Gerät. Es wird aber auch klar, dass das iPad Defizite hat, und ich kann mir eigentlich nicht erklären, warum Apple im Laufe der letzten Jahre nie eine Verbesserung in diesen Bereichen gebracht hat. Es gibt für so viele Dinge einen Adapter für das iPad. Warum gibt es nichts für USB Sticks (wie bei den Galaxy Tabs)? Eine vorinstallierte "Finder"-App wäre außerdem auch sehr praktisch, da ich den klassischen Weg mit zentral gespeicherten Dateien, die ich dann mit verschiedenen Apps öffnen und bearbeiten kann, bevorzuge gegenüber der aktuellen Lösung "in" der App die Dateien abzuspeichern.