Nachdem Fujitsu laut einem Bericht der „New York Times“ schon seit 2003 versucht die Rechte am Namen „iPad“ zu erhalten und Apple verklagt hat (Fujitsu hat im Jahre 2002 ein tragbares Gerät mit dem Namen iPad auf den Markt gebracht – siehe Foto), droht jetzt der taiwanesische Monitorhersteller Proview Apple ebenfalls wegen der unerlaubten Verwendung des Namens iPad auf 1,5 Milliarden Dollar (eine Mrd. Euro) zu verklagen.

Proview versichert die Rechte am Namen „iPad“ in China innezuhaben, wodurch Apple eine Rechtsverletzung begangen haben soll. Das Unternehmen fordert Apple auf– wie die „Financial Times“ verlauten lässt – die Verwendung des Namens in China zu unterlassen.

Das taiwanesische Unternehmen hatte zwischen 2000 und 2004 den Namen „I-Pad“ in China, der EU, Mexiko, Südkorea, Singapur, Indonesien, Thailand und Vietnam für einen eigenen Tablet-Computer schützen lassen. Das Produkt war aber ein Misserfolg.

Der taiwanesische Hersteller erklärte sich deshalb 2006 bereit, das weltweite Markenrecht für den Namen – ausgenommen China – für rund 55.000 Dollar an das US-Unternehmen IP Application Development (IPAD) zu verkaufen. Was Proview jedoch nicht wusste ist, dass Apple hier als getarnter Käufer fungierte und eigentlich hinter diesem Unternehmen steckte.

Gerüchten zu Folge steckt Proview in finanziellen Schwierigkeiten.

Bildquelle: www.computerbild.ch

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