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Wir haben das iPad Pro nun in den letzten Tagen intensiv testen können und sind der Meinung, dass für einen grafischen Beruf das iPad Pro wirklich eine sehr tolle Alternative ist. Man kann fast jedes Adobe-Programm auch auf dem iPad verwenden und die Programme unterstützen auch die neue Touch-Screen-Technologie und den Apple Pencil. Aus diesem Grund lassen sich sehr gute Zeichnungen direkt in Photoshop Sketch anfertigen und auch Freihandskizzen sind mit verschiedensten Adobe-Programmen möglich. Auch Vektoren lassen sich über den Illustrator sehr gut realisieren und wir müssen nicht mehr auf Papier und Bleistift zurückgreifen.

Kein günstiges Vergnügen!
Wer die Programme nutzen möchte, muss Teil des Adobe Abo-Programmes sein, das monatlich mit 59 € zu Buche schlägt (für Studenten und Schüler geht es billiger). Aber erst dann kann man die angeführten Programm wirklich richtig nutzen. Aus diesem Grund ist es immer wahrscheinlicher, dass Apple in den professionellen Grafik-Bereich eindringen möchte. Auf dem Markt gibt es zwar Alternativen zu diesen Programmen, aber in unseren Augen hat Adobe hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet und bietet die besten Apps an.

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9 comments

  • Für mich ist das iPad Pro einfach ein größeres iPad Air. OS X würde ich drauf gar nicht wollen. Da wäre für mich ein MacBook, egal welche Version, besser. Und zu viel power kann das iPad Pro gar nicht haben. Wenn ich sehe, wie langsam das iPad 3 jetzt ist. Man sollte da iPad Pro schon ein paar Jahre nutzen können. Auch deshalb, würde ich jetzt niemals das ipad Aur 2 kaufen, weil sie es nicht erneuert haben. Also zB kein neuer Prozessor.
  • Fassen wir also zusammen: das iPad pro ist ein iPad Air 2 mit größerem Display. So lange Apple nicht von seinem hohen Ross herunterkommt und macosx darauf erlaubt, wird das Ding auch weiterhin kein Ersatz für Laptops sein. War also Microsofts Strategie eines Desktop UND Tablet kompatiblen operating Systems tatsächlich besser???
  • "Wir haben das iPad Pro nun in den letzten Tagen intensiv testen können [...] Aus diesem Grund lassen sich sehr gute Zeichnungen direkt in Photoshop Sketch anfertigen und auch Freihandskizzen sind mit verschiedensten Adobe-Programmen möglich. Auch Vektoren lassen sich über den Illustrator sehr gut realisieren und wir müssen nicht mehr auf Papier und Bleistift zurückgreifen." Darf ich so frech sein und nach ein paar Eurer Zeichnungen, Freihandskizzen und Vektorgrafiken fragen? Immerhin habt ihr euch ja INTENSIV damit beschäftigt und auch selbst das Urheberrecht darauf. Lasst mal sehen, eure INTENSIVEN Testergebnisse... ;)
  • Meine Raw-Dateien haben etwas über 100 MB. Ich stelle mir gerade vor, wie ich nach einem Shooting die besten 20-30 Fotos aufs Ipad lade (also ca. 2-3 GB), diese dann dort öffne um sie zu bearbeiten, um sie dann wieder in ein echtes Dateisystem zu bringen. Üüüüüüüüüberhaupt kein Aufwand, dafür, dass ich auf dem Ipad dann nur einen Bruchteil der Leistung meines richtigen Rechners habe. Apple war einmal der Inbegriff für Grafik. Vor 10-15 Jahren standen in fast jeder Werbeagentur und Druckerei nur Apple-Geräte, außer man Griff zu Speziallösungen. Das hat sich geändert, da das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmte und Windows-Rechner plötzlich alles gleich gut konnten. Mir erschließt sich nach wie vor der Sinn des IpadPro nicht. Es kann sein, dass ein paar Leute, die gerne mobil zeichnen, so ein Gerät brauchen können und auch die dahintersteckende Power (für ein Tablet) ausnutzen können, aber das ist dann mal eine echte Marktnische. Ich bin echt gespannt, wenn die erste echten Zahlen rauskommen, wieviele von den - meiner Meinung nach - völlig überteuerten Dingern verkauft wurden.
    • Du siehst das falsch ;) Die Fotos werden nicht mit der Kamera gemacht und aufs iPad "übertragen", sondern DIREKT damit geschossen. Sieht man doch immer mehr Leute auf Konzerten oder in Parks, die mit ihren Tablets Fotos machen. Dann bearbeitest Du die direkt am Tablet. Und exportieren in ein Dateisystem? Wozu, dafür bietet Apple doch "günstig" Cloud Speicher an... DAS ist die Zukunft :P Klar war das vor 10-15 Jahren anders... Zeiten ändern sich. Künftig wird man die am iPad Pro produzierte Werbung auch gleich auf die dafür vorgesehenen Apple-Werbebanner streamen können um diese dann überall anzeigen lassen zu können.
  • Wenn Recherche, dann richtig. Adobe CC gibt es natürlich auch als Einzelprogramm-Abo, was um die 24 Euro monatlich kostet oder als Fotografie-Abo (Photoshop/Lightroom) für knapp 12 euro monatlich. ;-) Nur wer alle Programme nutzen möchte und das auch nur als Adobe Desktop-Applikation, also für Windows und MacOS muss das volle Adobe CC-Abo kaufen. Mobile Applikationen lassen sich mit allen Abos nutzen.