Die letzten Berichte über die Verkaufszahlen von iPhone 4 und iPad 2 sind durchaus beeindruckend. Beim iPhone 4 war das erste Quartal dieses Jahres sogar stärker als das letzte Quartal 2010 (inkl. Weihnachtsgeschäft). Laut Digitimes könnte sich das im aktuellen Quartal allerdings ändern. Es soll deutlich schwächer ausfallen. Dies soll aber nicht am verminderten Interesse an den Apple-Produkten liegen, sondern es scheint eher Probleme mit Arbeitern in Asien und bei der Produktion geben.

Es wurde schon vor ca. 4 Wochen von Brancheninsidern vermutet, dass auf Grund der Japan-Katastrophe Engpässe, bei der für die Produktion benötigten Materialien, entstehen könnten. Dieser Fall scheint jetzt einzutreten. Außerdem soll es im chinesischen Foxconn-Werk Chengdu einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften geben. Ob das iPad 2 von diesen umständen betroffen ist, ist noch nicht klar. Der Großteil der Produktion stammt nämlich aus dem Foxconn Werk in Shenzen.

Als weiterer Grund für eventuelle Lieferengpässe werden im Bericht von Digitimes die Probleme mit der Stromnetz in Japan genannt. Bekanntlich mussten einige Zulieferer von Foxconn ihre Werke auf Grund der Katastrophe schließen. Foxconn wollte bis jetzt zur ganzen Thematik noch keine Stellungnahme abgeben.

Apple wird auf jeden Fall durch die teilweise Verlagerung der Produktion versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Ob diese Situation schlussendlich auf ein Mitgrund für das vermutete spätere Erscheinen des iPhone 5 ist, werden wir wahrscheinlich Anfang Juni auf der WWDC erfahren.

TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel