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Das iPad wurde von vielen Zeitungsbetreiber als „DER RETTER“ der Industrie gepriesen – der Chef des Axel-Springer Verlags konnte sich sogar zu folgender Aussagen hinreisen lassen (Zitat).

Jeder Verleger sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Apple-Gründer Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.

Doch nun hat sich das Blatt gewendet – Apple bringt seine eigene Zeitung auf den Markt und das auch noch so billig dass diese fast konkurrenzlos ist. Weiters verbietet Apple ab Sommer den Verkauf von gratis Zeitungen in Kombination mit normalen Zeitschriften. Dieses Vorgehen hat natürlich auch seine Gründe – Apple verdient an diesem Geschäftsmodel überhaupt nichts und will seine 30% vom Kuchen haben.

Doch genau dieser Fakt schmeckt der Zeitungsverlegern überhaupt nicht – sie werden von Apple regelrecht gezwungen ihre Zeitungen mit dem neuen Abomodel von Apple zu bestücken und dadurch nur noch 70% der Einnahmen zu kassieren. Nun wird von der Machern zurückgeschossen und sie überlegen sogar gegen Apple gerichtlich vorzugehen. In Belgien ist sogar schon wie Wettbewerbsbehörde eingeschaltet um diesen Fall zu prüfen.

Die Rettung Google: Viele sehen nun Google als gute Alternative für das Zeitungsgeschäft. Das neuen Betriebssystem ist gut strukturiert und ist auch auf das Lesen von Büchern ausgelegt. Weiters baut Google gerade seinen Bookstore weiter aus und biete in etwa das gleiche an wie Apple. Doch auch Google will von der Zeitungsanbieter einen Teil haben – nämlich auch 30% – doch meint man mit Google leichter verhandeln zu können als mit Apple. Wir glauben dass keiner der Beiden von seinem Standpunkt weichen wird und die Verlage sich mit diesem Fakt abfinden müssen.

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