iPad vs. Kindle Fire von Amazon, iPad 2, iPad 3

In den vergangenen Tagen hat Amazon über 4000 E-Books aus dem online Sortiment nehmen müssen. Grund dafür sind gescheiterte Verhandlungen mit der Independent Publisher Group. Diese Verlagsgruppe hat hauptsächlich kleinere Autoren oder auch Verlage unter Vertrag. In den letzten Tagen sei der bestehende Vertrag mit Amazon ausgelaufen, und man habe versucht mit Amazon neu zu verhandeln. Leider wollte Amazon seine Monopolstellung ausnutzen, um den Preis weiter nach unten zu drücken. Diesen Umstand konnte die Independent Publisher Group nicht akzeptieren – deshalb wurden die Bücher von Amazon entfernt.

Tropfen auf dem heißen Stein?
Amazon gibt sich bezüglich diesem Fall gelassen und sieht keine Gefahr für den Online-Store. Falls aber andere Verlage dem Beispiel der Independent Publisher Group folgen sollte, könnte Amazon durchaus unter Druck geraten. Andererseits dürften andere Anbieter wie Apple oder Google von diesem Fakt profitieren, da die Provisionen hier deutlich besser sein sollen, als bei Amazon.

 

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Ein Kommentar

  • und was haben die Endnutzer davon? Wir werden noch mehr für e-books zahlen! ist ja jetzt schon eine Frechheit, das ein eBook nur um 1-2 Euro weniger kostet, als die gedruckte Variante! im Vergleich zu den USA, wo es keine Buchpreisbindung gibt, werden wir wirklich "beraubt"- auch von Apple!