In der Nacht auf heute wurde bekannt, dass Apple eine Zahlung von 2,25 Mio. US-Dollar (ca. 1,8 Mio. Euro) an die ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) entrichten muss. Grund dafür ist die fälschliche Bewerbung und Bezeichnung des neuen iPad mit dem Schriftzug „iPad mit WiFi + 4G“, obwohl der damit gemeinte LTE-Standard dort nicht unterstützt wird. Apple war daraufhin gezwungen die Bezeichnung in „iPad mit WiFi + cellular“ abzuändern – übrigens nicht nur in Australien, sondern inzwischen auch weltweit.

Diese Einigung ist außergerichtlich zu Stande gekommen, bevor der australischen Federal Court über die von der ACCC eingebrachten Klage gegen Apple urteilen konnte. Es sind aber nicht nur in Australien Klagen anhängig, sondern z.B. auch in Großbritannien und Norwegen. Wir werden sehen, ob Apple sich auch hier außergerichtlich einigen kann. Auf jeden Fall hat Apple hinsichtlich der Bewerbung seiner Produkte einiges gelernt und wird daher beim kommenden Produkten, wie z.B. dem iPhone 5 sehr vorsichtig und genau bei Bewerbung vorgehen.

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