Es gibt immer wieder Beispiele, dass sich Internetunternehmen nicht lange auf dem Aktienmarkt halten können und schnell wieder von der Bildfläche verschwinden. Google und Facebook sind in diesem Bereich wohl die große Ausnahme. Der Spielekonzern Zynga ist leider ein Negativbeispiel in dieser Branche. So haben nun externe Mitarbeiter ausgeplaudert, dass die Firma ein sinkendes Schiff ist und nicht mehr gerettet werden kann. Schon Anfang letzter Woche musste Zynga Mitarbeiter entlassen und wird angeblich noch weitere Stellen abbauen. Anscheinend habe der Konzern einige Trends verschlafen und eine fürchterliche Geschäftsstrategie.

Was ging schief?
Zynga ist mit dem Spiele-Hit „Farmville“ groß geworden und konnte vom sozialen Netzwerk Facebook extrem profitieren. Nach dieser Hochzeit schaffte die Firma aber keinen weiteren großen Hit. Auch der Ausbau der mobilen Sparte ging nach hinten los und beflügelte nicht den Markt. Nun wird Farmville immer uninteressanter und die Einnahmen bleiben aus. Neue Spielehits sind auch nicht zu erwarten, die das Ruder wieder herumreißen könnten. Somit könnte es durchaus eintreffen, dass die Firma nicht mehr lange an der Börse gelistet sein wird und in die Innsolvenz gehen muss.

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