iPhone 5 Teaser

Wie nun aus einem sehr interessanten Interview mit Drei-Ceo Jan Trionow hervorgeht, ist es durchaus denkbar, dass österreichische Netzbetreiber verschiedene Dienste wie Youtube oder Vimeo für den Kunden sperren. Grund für diese Annahme ist, dass der Datenverkehr zwischen Netzbetreiber und Kunde immer intensiver wird und dadurch Kosten entstehen, die der Kunde decken soll. Grundsätzlich geht man aber davon aus, dass einzelne Dienste nicht gesperrt werden, sondern vielmehr „Themenbereiche“ wie Video-Streaming mit einer separaten Gebühr belegt werden. Wie Trionow aber klarstellt, ist im Moment der Bedarf noch nicht gegeben, dennoch könnte es durchaus dazu kommen.

Google könnte auch zahlen!
Die Netzbetreiber können den Spieß aber auch umdrehen und die Mehrkosten nicht an den Nutzer abwälzen, sondern an den großen Dienstebetreiber wie Google oder auch Apple. So würde Google dafür zahlen müssen, dass auf den Smartphones eine gute Verbindung zu Youtube besteht oder Apple dafür, dass die Qualität von Facetime over 3G deutlich besser ist, als bei vergleichbaren Diensten. Ob die Macht der Netzbetreiber aber soweit ausreicht, ist natürlich nicht klar und eher unwahrscheinlich. Wir werden sehen, was in den nächsten Monaten und Jahren in diesem Bereich auf uns zukommen wird.

Würdet ihr für eine gute Youtube-Qualität Extragebühren bezahlen wollen?

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