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Inzwischen ist es so, dass sich vor allem Jugendliche schwer von ihrem Smartphone trennen können und oftmals Nachrichten ohne Ende eintippen und versenden. Dass dies untertags passiert, ist durchaus keine Neuigkeit. Jedoch schlägt jetzt Elizabeth Dowdell – ihrerseits Professorin an der Villanova University – Alarm, da beobachtet wurde, dass Jugendliche auch zunehmend im Schlaf Nachrichten schreiben. Dieses immer öfter auftretende Phänomen des sogenannten „Sleep texting“ beunruhigt die Wissenschaftlerin.

Sie beschreibt den Vorgang so, dass die SMS in einem Zustand zwischen Schlaf und Wachsein geschrieben wird. Oft sei der Text aber dann unverständlich und „unangemessen“ formuliert und der Verfasser könne sich nach dem Erwachen nicht mehr an die Nachricht erinnern, so Dowdell. Zudem seien die gesundheitlichen Folgen nicht zu unterschätzen, da vor allem der Schlafrhythmus der Jugendlichen gestört werden würde. Aber gerade Jugendliche würden zwischen 8 und 10 Stunden durchgehenden Schlaf benötigen.

Die Folgen auf Grund des gestörten Schlafes können Übergewicht, Depressionen und schlechten Schulleistungen sein. Deshalb ihre klare Empfehlung: Das Schlaf- bzw. Kinderzimmer sollte in dieser Hinsicht technologiefrei sein. Ist das nicht möglich, sollte das Smartphone zumindest nicht in Reichweite und auf „lautlos“ gestellt sein.

Wer von euch nimmt das Smartphone „mit ins Bett“?

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