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Es ist ja weitläufig bekannt, dass Google eine Sicherheitslücke in Safari genutzt hat, um die Datenschutz-Einstellungen zu umgehen. Genauer gesagt hat Google einen Weg gefunden auf den Desktoprechner und auch auf den iDevices versteckte Cookies zu hinterlassen, die im späteren Verlauf wieder ausgelesen werden können. Genau dieser Fakt könnte Google nun extrem viel Geld kosten, denn die Datenschützer in den USA und auch in Europa wurde auf den Plan gerufen.

Laut Wall Street Journal könnte dieser „Fehler“ von Google richtig teuer werden. In den USA sind schon Behörden und auch Staatsanwälte in das Thema involviert und suchen gerade ein Möglichkeit, Google anzugreifen. Schlimmer als die USA dürfte aber Europa werden, da es hier schon Präzedenzfälle in diesem Bereich gibt. So wurde schon einmal eine Strafe über 10.000 US-Dollar pro User und Tag an Google ausgesprochen. Wenn man dies nun hochrechnet, dürfte es für Google diesmal richtig teuer werden.

Der US-Konzern hat sich bis dato noch nicht zu den neuesten Vorwürfen geäußert – wird dies wahrscheinlich auch nicht machen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dieser Fall vor Gericht landen und man wird erst in ein paar Jahren mit dem Urteil oder „Vergleich“ rechnen können.

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