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In den Medien wurde in den vergangenen Monaten eher wenig über das baldige Ende der Roaming-Gebühren berichtet. Im Hintergrund ist aber offenbar eifrig weitergearbeitet worden, denn vom EU-Telekomrat, der am vergangenen Donnerstag stattgefunden hat, gibt es gute Nachrichten. Der dabei auch anwesende österreichische Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) sieht nämlich die EU einig im Ziel der Abschaffung der Roaming-Gebühren: „Es ist sichergestellt worden, dass die Abschaffung der Roaming-Gebühren erfolgen soll“, so Infrastrukturminister Stöger.

Allerdings müsse es Maßnahmen geben, damit nicht am Ende der Kunde für den Entfall der Roaming-Gebühren bezahlen muss, da vor allem große Unternehmen Roaming nutzen würden, diese aber oftmals über Sonderverträge verfügen würden: „Es kann nicht sein, dass die Oma, wenn sie mit ihrem Enkerl aus dem Ausland telefoniert, die Preise dafür zahlen muss, dass andere über weite Strecken günstigere Tarife haben“.  Konkrete Vorstellungen, wie diese Maßnahmen aussehen sollen, gibt es noch nicht, den die europäische Regulierungsbehörde ist noch dabei einen Bericht zu verfassen, der dann im Dezember vorliegen soll und die Grundlage für die künftige Vorgehensweise bilden soll.

Angesprochen auf das Datum, wann die Roaming-Gebühren der Geschichte angehören sollen, antwortete der Minister, dass „2016 ist sicher ein wichtiges Datum“ sei. Bis zur völligen Abschaffung sein eine weitere Senkung der Roaming-Gebühren nicht auszuschließen.

 

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