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Österreich war noch vor wenigen Monaten das beste Land für Mobilfunkfreunde, da die Tarife im europaweiten Vergleich deutlich unter dem allgemeinen Schnitt gelegen sind. Da nun aber nur noch drei (große) unterschiedliche Netzbetreiber in Österreich vertreten sind, hat sich die Preislandschaft erheblich verändert. Eine Preissteigerung von 4 Prozent in einem Quartal ist die Folge und die Prognosen sehen auch nicht viel besser aus. Wie es den Anschein macht wird, das Telefonieren in Österreich nun langsam an das EU-Niveau angepasst. Die Netzbetreiber rechtfertigen die Preiserhöhungen mit zusätzlichen Investitionen (zB LTE-Netz).

Gewinne steigen
So schlecht kann es den Netzbetreibern aber nicht gehen. Drei konnte (ohne Preisanpassungen) eine Gewinnsteigerung von über 100 Prozent verbuchen und auch der Umsatz stieg sehr stark an, da man die Kunden von Orange übernehmen konnte – wir haben berichtet. Doch die höchste Preissteigerungen gingen von A1 aus und werden sich auch in der kommenden Bilanz widerspiegeln. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich der Markt im Wandel befindet und wir in Österreich nicht mehr so günstig telefonieren werden, wie wir es gewohnt waren oder sind. Ob sich diese Entwicklung mit einem neuen Netzbetreiber wieder ändern würde, kann nur spekuliert werden.

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2 comments

    • Ganz klar sprechen die sich ab. Als wäre es nicht so. Selbst Fahrschulen untereinander sprechen sich ab. Du kannst hier und da eine Position günstiger finden, aber bei anderen Positionen wird es wieder draufberechnet. So hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Im Schnitt zahlt der Kunde immer seinen Preis, egal wie. Ob Strom, Wasser, Gas, Telefon, Internet, Versicherung, Sprit und ich könnt immer so weiter machen. So lange der Kunde seine Herrschaft in seinem Konsumverhalten nicht nutzt, machen die mit uns was die wollen, bis hin zu gegeneinander ausspielen.