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Seit Montag versucht sich UPC als neuer Mobilfunkanbieter. Bei vielen Usern hat es allerdings für Verwunderung gesorgt, dass das Unternehmen nicht mit einem „Kampfangebot“ in den Markt eingestiegen ist, um der Konkurrenz Kunden abzujagen. Es gibt also derzeit wenig Gründe auf UPC umzusteigen. UPC-Pressesprecher Siegfried Grobmann hat am Freitag aber gegenüber dem STANDARD klargestellt: „Wir wollen nicht als Preisbrecher in den für uns neuen Markt gehen, sondern einen Schritt nach dem anderen setzen.“ Vielmehr wolle man in Zukunft die Mobiltelefonie mit TV- und Internetprodukten kombinieren. Uns stellt sich allerdings die Frage, warum dies UPC nicht gleich gemacht hat?

Zeitpunkt für neue Anbieter ist gut
Nach den Tarif- und Gebührenerhöhungen der letzten Monate ist die Wechselbereitschaft groß. Alleine A1 hat aus diesem Grund an die 300.000 Kunden verloren. Diesen Umstand wird der nächste neue Anbieter im Gegensatz zu UPC aber wohl zu nützen wissen – gemeint ist damit HoT (Hofer Telekom). Der, so wie UPC ebenfalls virtuelle Mobilfunkanbieter, nutzt das Netz von T-Mobile und wird am 2. Jänner starten. Die Angebote will die Lebensmittelkette aber angeblich bereits Mitte Dezember vorstellen. Der Werbeslogan „Zahlen Sie zu viel für Handyfonieren und Surfen?“ lässt auf Kampfangebote schließen und wird die Konkurrenz wieder etwas unter Druck bringen.

 

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