Kim Dotcom, Apple, News, Österreich iTunes Alternative

Nachdem sich die Verhandlungen und Auslieferungsgesuche rund um Kim Dotcom weiter ziehen, legt sich der Internetbaron wieder mit der Musikindustrie an. Kim Dotocm hat nämlich bekanntgegeben, die neue Plattform „MegaBox“ zu entwickeln und noch in diesem Jahr auf den Markt bringen zu wollen. Diesmal geht Kim Dotcom aber einen sehr legalen Weg, der durchaus interessant sein könnte. So bietet Kim eine Plattform an, wo Künstler ihre Musik hochladen und verkaufen können. Knackpunkt ist, dass Kim Dotcom nur 10 Prozent der Verkäufe als Provision einstreichen möchte. Mit diesem Angebot liegt Kim Dotcom deutlich unter den Provisionen von Google, Apple und Amazon, die im Schnitt 30 Prozent des Verkaufes einbehalten, um die Plattform zu betreiben.

Apple könnte in Bedrängnis kommen!
Sollte die Musikindustrie wirklich auf diesen Zug aufspringen, dürften bald einige Songs nicht mehr auf iTunes verfügbar sein, sondern nur noch auf MegaBox, da die Verdienste dort wesentlich besser sind. Weiters hat Kim Dotcom die finanziellen Mittel, um solch einen Dienst aufzuziehen und diesen auch medienwirksam zu vermarkten. Warum Kim Dotcom erneut einen Versuch im Internet startet und wo der Hacken an der ganzen Geschichte ist, ist leider noch nicht klar. Wir dürfen uns aber sicherlich wieder auf ein spannendes Projekt freuen.

Preise für Endkunden nicht bekannt!
Wie viel der Kunde für diese Songs zahlen muss, ist natürlich noch nicht bekannt. Wahrscheinlich wird sich Kim aber an die bestehenden Preisstrukturen halten müssen, um die Künstler und auch die Studios nicht zu verärgern. Spielraum für günstigere Alben und  Songs wäre definitiv  vorhanden, da ja die Provision an den Betreiber geringer ausfallen würde.

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Ein Kommentar

  • Dieses Projekt war ja schon vor der Auslieferung im Gespräch. Man kann es nicht beweisen, aber viel spricht dafür das Mr. Dotcom hochgenommen wurde eben weil er das Projekt aufziehen wollte. Die Musikverwalter sahen das wohl als persönlichen Affront. PS Bitte verwendet nicht den Begriff "Musikindustrie", das suggeriert Arbeit, Denken und Leistung. Diese Unternehmen tun nichts weiter als Musik die andere komponiert haben bürokratisch zu verwalten und die Künstler mit einem Bruchteil abzuspeisen. Das ist keine Industrie, das sind im heutigen Zeitalter Schmarotzer. Mehr nicht.