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Nachdem der neue virtuelle Mobilfunkanbieter Hofer Telekom (HoT) seine Kampf-Angebote bekannt gegeben hat, fragen sich viele Beobachter der Branche, warum sich T-Mobile die Konkurrenz ins eigene Netz holt? Immerhin besitzt T-Mobile mit tele:ring einen eigenen Billig-Anbieter.
Unternehmenssprecher Helmut Spudich sieht die Angelegenheit allerdings pragmatisch und meint: „Besser wir haben einen neuen Großkunden, als ein anderer Betreiber.“ Somit dürfte T-Mobile mit der Vermietung seines Netzes recht gut verdienen und eventuelle Kunden, die dann zu „HoT“ wechseln nicht allzu sehr schmerzen.
Gleichzeitig wird seitens Hofer versichert, dass HoT-Kunden nicht gegenüber T-Mobile-Kunden benachteiligt werden. Es stehe ihnen dieselbe Netzqualität und auch dieselben Services wie zB Roaming und die Rufnummernmitnahme zur Verfügung.

HoT und UPC erst der Anfang
Die beiden genannten virtuellen Mobilfunkbetreiber sind aber erst der Anfang. Im nächsten Jahr wollen auch der Provider Tele2 sowie das Technologieunternehmen Mass Response in den Markt einsteigen. Die österreichische Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde (RTR) dürfte dies freuen, da dadurch der Markt belebt wird und die Preissteigerungen der letzten Monate wohl ein Ende haben dürften.

QUELLEDerStandard
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