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Auf dem gestern zu Ende gegangenen Weltwirtschaftsforum in Davos war auch Google-Chef Eric Schmidt vertreten. Dabei hat er auch einen kurzen Einblick darüber gegeben, wie er sich die Zukunft des Internets vorstellt. Seiner Ansicht nach wird es verschwinden, meint aber damit nicht, dass es künftig nicht mehr existieren wird, sondern quasi unauffällig um uns herum vorhanden ist: „Es wird so viele Geräte, Sensoren, Kleidungsstücke und Gegenstände mit IP-Adressen geben, dass man das Internet gar nicht mehr wahrnimmt. Es wird dauerhaft Teil unseres Daseins.“
Zudem wird das Internet um einiges vielseitiger uns smarter werden: „Stellen Sie sich einen Raum vor, der auf Sie reagiert, sobald Sie ihn betreten. Der Raum wird dynamisch, wenn Sie es den Gegenständen darin vorab erlaubt haben. Es wird eine interessante Welt.“ Es wird sicherlich interessant werden, welchen Teil Google selbst zu dieser weiterentwickelten Form des Internets beisteuern wird.

 

QUELLEChip
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2 comments

  • Schöne Visionen. Aufgrund der Tatsache, dass Unternehmen betriebswirtschaftlich geführt sind und im Zweifel kein Geld ausgeben aus Angst vor Veränderung (siehe Zeitungsverlage) werden diese Visionen vielleicht in 10 Jahren oder so angefangen umgesetzt zu werden. Die Hälfte der tollen 1990-Internetvisionen haben sich ja auch nicht erfüllt.
  • Google ist mir nach wie vor sehr suspekt und ich hoffe, dass das Unternehmen nicht vor hat diese Zukunftsvision in näherer Zukunft zu verwirklichen, da sich das zwar cool anhört, aber gleichzeitig auch zur absoluten Überwachung umfunktioniert werden kann.