kino.to

Nachdem in Österreich die Webseite Kinox.to abgeschaltet worden ist, ist nun eine öffentliche Fahndung gegen das Brüderpaar ausgeschrieben worden, um die beiden Haupttäter hinter dem Portal zu fassen. Laut Staatsanwaltschaft dürfte es aber ziemlich schwierig werden diese zu fassen, da man davon ausgeht, dass sie schon seit gut 3 Monaten nicht mehr in Deutschland verweilen und somit auch nicht gefasst werden können. Dennoch versucht man nun die Drahtzieher dahinter zu erwischen, um dem „Streaming-Spuk“ ein Ende zu bereiten.

Es fehlen Passwörter
Anscheinend haben die beiden Brüder das Portal so gut gesichert, dass man es nicht einfach abschalten kann, da schlichtweg die passenden Passwörter für die betriebenen Server fehlen. Sollten diese Passwörter nicht auftauchen, wird man weiterhin über Kinox.to seine Lieblingsfilme streamen können. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis die Passwörter geknackt sind und der Dienst schlussendlich doch überall „offline“ gehen wird.

QUELLEDie Welt
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8 comments

  • ich würde allen Postern hier, die sich so vehment für die Verdiskontierung der Kinofilme, Musik etc... einsetzen raten selber mit gutem Beispiel aus ihrem eignen Alltag voranzugehen: wie wäre es etwa damit, wenn sie ihrem Arbeitgeber anbieten würden ein vielfaches der aktuell geleisteten Arbeitsstunden als Billigstflat (die natürlich einen Bruchteil ihres voherigen Einkommens ausmachen muss) anzubieten - ich wette der Umsatz ihres Arbeitgebers würde steigen (ein oft gebrachtes, absurdes Argument in dieser Diskussion). dann können die allwissenden Personen mal am eigenen Leib testen wie es so ist, wenn man die eigne Arbeitsleistung (oder Werke) einem übermächtigen Konzern für lau verkaufen muss, damit die "geiz is geil" und "ich will alles immer und sofort haben" der Kunden durchgesetzt werden kann.
  • ich wünsche den beiden viel glück, das internet zu zensieren ist nicht der richtige weg, das internet zu versteuern bzw eine pauschale gebühr für urheberrechtsgeschütztes material von allen zu verlangen auch nicht. die tatsache dass solche portale funktionieren sollte anlass genug sein legale, kostenpflichtige oder werbefinanzierte dienste in europa verfügbar machen. vorallem am umfang des angebots scheiterts anscheinend
  • Naja, es sei den man macht das Streaming illegal :D Naja Passwörter zu knacken kann lange dauern, wenn man 150 Stellen mit Sonderzeichen und Groß-Kleinschreibung und unter Berücksichtigung der Entwicklung der Computer wird des nicht mehr in diesem Millenium passieren :P