Apple Mail unter Mac Os X Leopard und Snow Leopard

Wer seine Mails über iCloud verwaltet und über eine @me.com oder eine @icloud.com Mailadresse verfügt und sich hier und da im FSK18-Bereich tummelt, wird akzeptieren müssen, dass Apple auch bei diesen Accounts indirekte Zensur betreibt. Wie nun bekannt geworden ist, legt Apple auch Wert auf die Formulierung gewisser Passagen. So wurde beispielsweise ein Drehbuch nicht versendet, weil im Script eine Textpassage „barely legal teens“ vorkam und Apple das Script deshalb nicht verschickte und somit bei den Empfängern nie ankam. Apple bezieht sich dabei aber auf die verwendeten Formulierungen und lässt Mails mit den einzelnen Wörtern problemlos durch.

Alles wird durchsucht!
Egal ob man eine Office-File versendet, einen Anhang versendet oder ein PDF-File verschickt – Apple durchforstet sowohl die Mail sowie auch die dazugehörigen Anhänge. Ob dies im Bereich des Datenschutzes zu Probleme führen kann, ist leider noch nicht klar, da diese Methode erst jetzt aufgefallen ist. Apple selbst hat sich zu diesem Thema noch nicht geäußert. Fakt ist, dass Apple das Mail ohne zusätzlichen Hinweis nicht versendet und damit eine Einschränkung der Kommunikation vornimmt.

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11 comments

  • Apple ist Gott - oder warum glaubt ihr heißt es immer "Apple-Jünger" ;D Nö, mal ernsthaft: so langsam kotzt mich Apple immer mehr an und auch wenn es nur Kleinigkeiten sind kommt mir vor der Konzern als ganzes hat einfach nicht mehr das gewisse Etwas wie zu Steve Jobs Zeiten... Allein wenn ich mir anschaue wie viele Bugs und Probleme es in jüngerer Vergangenheit Hardware- & Softwaretechnisch gegeben hat – da steht Apple anderen Firmen bald um nichts mehr nach :-/ Früher hätte es das auch nie gegeben, dass ein Produkt zum Verkauf angeboten wird und nach Wochen immer noch "Versandfertig in 4-6 Wochen" ist genauso wie es nie solche Produktionsfehler wie beim iPhone 5 gegeben hätte. Und so viele Software Bugs wie momentan auf meinen unterschiedlichsten Apple-Produkten & Services hab ich auch noch nie gehabt -.- Schade falls es so weiter gehen sollte...
    • Wie kann jemand erst Schwachsinn sagen und dann nachfragen ob es überprüft wurde? Check die AGB von Apple, der Konzern behält sich das Recht vor alles zu durchsuchen und bei Bedarf zu löschen oder an die Behörden zu melden. Algorythmen die in den Rechenzentren alles automatisch abklappern - so viele nutzer sind es ja ncht. Pass auf das du bei deinem nächsten Flug nicht gleich als potentieller Terrorist giltst, weil Apple sich an die Schlüsselwörter der Homeland Security hält. Und die USA behandeln jeden potentiellen Terroristen als Terroristen... PS Dieser Kommentar enthält 5 der knapp 200 Schlüsselwörter die für die HS auf Terrorismus hinweisen.
    • Damit es nicht vergessen wird? Damit auch die, die damals nicht zugehört haben, heute mitbekommen, dass Apple vorschreibt worüber die Menschen zu reden und woran sie zu denken haben? Drohneneinsätze? - Lieber nicht. Wörter die auf Sex hindeuten? - Dafür sind Apple-Nutzer nicht gemacht worden. Zu viel Haut an den Beinen? - Zu gefährlich für die fromme Apple-Schar. Überprüfung der Apps auf Nachhausetelefonierer? - Nein, auch das sollten Apple-User lieber nicht wissen. Musik in der Originalversion? - Wird durch Match lieber ersetzt. Was kommt dann wohl als nächstes? Kritik an Gott oder Religion allgemein wird lieber untersagt. Apps die geschichtlichen Hintergrund bieten werden als 17+ eingestuft. Apps und Bücher mit biologisch-korrekten Inhalt lieber zensiert. Die Nutzung von externer Software auf dem Mac? - Am besten ganz verbieten.