AMD teaser - Prozessoren Logo

Leider häufen sich die Gerüchte, dass der Chip-Hersteller AMD nicht mehr konkurrenzfähig mit dem großen Kontrahenten Intel bleiben kann. Diese Situation spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der letzen Quartale wieder. Nun hat man die Bank JP Morgan damit beauftragt, verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen, um das Unternehmen zu retten oder gänzlich zu veräußern, so die Medienagentur Reuters. Dennoch sei man bestrebt das Unternehmen weiterzuführen und sich auf andere Bereiche des Geschäfts zu konzentrieren. Die Übermacht von Intel ist und bleibt aber ein sehr großes Hindernis.

Aktien und Umsatz fallen!
Inzwischen sehen dies auch die Anleger so und haben das Vertrauen in das Unternehmen verloren. Das spiegelt sich im Wert der Aktie wieder, den dieser liegt im Moment bei ca. 2 US-Dollar und damit knapp über der „Ramschgrenze“. Auch der Umsatz fiel um einige Prozent auf nur noch 1,27 Milliarden US-Dollar. Anscheinend hat der Stellenabbau und die Restrukturierung des Unternehmens nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Nun wird schon spekuliert, wer ein potentieller Käufer für AMD wäre. Aus gegebenem Anlass (Samsung Chip-Preise erhöht) würde sich durchaus auch Apple als Käufer anbieten.

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Ein Kommentar

  • Es sind nicht die Chips, die AMD produziert (die sind z.B. die integrierte Grafikeinheit ist um einiges schneller als die von Intel) sondern die Verbreitung war einfach viel zu gering :/ Schade drum, hoffentlich bauen die trotzdem weiter, weil an AMD hängen ja noch die Grafikkarten......