iFixit iPhone 6S

Die Preise der aktuellen iPhone-Modelle sind im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas angestiegen und Apple verlangt zwischen 40 und 60 Euro mehr für die neuen Modelle. Grundsätzlich wird der schwache Euro für diese Preissteigerung verantwortlich gemacht und nicht die Produktionskosten des iPhones. Nun wurde genau dieser Bereich untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass das aktuelle iPhone 6S mit 211 US-Dollar Materialkosten zu Buche schlägt. Die Produktionskosten des iPhone 6 wurden im letzten Jahr auf ziemlich genau 200 US-Dollar geschätzt also kann man sagen, dass das iPhone 6S in der Produktion etwas mehr kostet als das Vorgängermodell.

Rechnet man nun den Verlust im Bereich des Wechselkurses und die erhöhten Produktions- und wahrscheinlich auch Entwicklungskosten zusammen, sind wir von der bereits angesprochenen Erhöhung von 40 bis 60 Euro nicht mehr weit entfernt. Viele hätten sich von Apple wahrscheinlich erwartet, dass der Konzern genau diese Differenz schluckt und das iPhone zum normalen iPhone 6 Preis anbietet. Apple hat die Preiserhöhung aber direkt an den Kunden weitergereicht. Viele hat dies aber nicht gehindert das iPhone 6S zu kaufen. Das iPhone 6S Plus schlägt übrigens mit 236 US Dollar an Produktionskosten zu Buche (iPhone 6Plus – 216 US-Dollar).

QUELLEAppleinsider
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