Foxconn Apple Produktion iPhone iPad Macbook

Natürlich kommt uns auch gleich das Argument „es ist doch einfach günstig“ in den Sinn. Jedoch muss man bedenken, dass man lange Lieferwege und auch Fertigungskosten nicht vernachlässigen darf. Nun hatt sich die NYT die Frage gestellt, warum Apple so beharrlich auf die Produktionsstätte China setzt. Apple gibt hier die sehr hohe Flexibilität an, die in China garantiert werden kann.

Doch was bedeutet das?
Dieser Fakt geht auf eine eigentlich unbekannte Geschichte von Steve Jobs zurück. Als das iPhone der ersten Generation auf den Markt kam, wurde es mit einem kratzfesten Glas ausgeliefert. Doch dies war kurz vor der Veröffentlichung noch nicht vorgesehen. Steve Jobs war aber fest der Überzeugung, dass Smartphones meist in der Hosentasche getragen werden und dort viel leichter zerkratzen (da ja Schlüssel, Münzen und andere Gegenstände sich auch in der Hosentasche befinden). Darauf suchten die Techniker von Apple ein amerikanisches Unternehmen, das dieses Glas verbauen könnte.

Es lies sich aber in dieser kurzen Zeit keine Firma ausfindig machen, die dieses Problem lösen könnten. Apple wandte sich dann an Foxconn (diese stellen das iPhone immer noch her). Foxconn konnte innerhalb von 96 Stunden die Produktion anwerfen und fertigten dann 10.000 Stück pro Tag. Daher wählt Apple nun immer sehr flexible Hersteller, die auf die „Launen“ von Apple sehr schnell reagieren können.

Ist es wirklich nicht das Geld?
Steve Jobs betonte des öfteren, dass es hier nicht um die Produktionkosten gehen würden und dass er auch viel lieber die Wirtschaft in Amerika „beschäftigen“ würde – aber es sei kein Unternehmen im Inland in der Lage, die Ansprüche und Zeitplanungen von Apple einzuhalten. Daher wurde Apple gezwungen ins Ausland zu gehen.

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