Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage von Sharp, mussten vor gut ein paar Monaten einige Teile des Unternehmens abgetreten werden, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Als Retter in der Not entpuppte sich Apple-Zulieferer Foxconn und kaufte einen durchaus großen Teil des Unternehmens. Doch dieser Rettungsanker half nicht sonderlich und die Aktie von Sharp fiel sehr stark ab. Natürlich schlägt sich dieser Verfall auch auf das gekaufte Aktienpaket von Foxconn nieder, das nun deutlich an Wert verloren hat. Kurzeitig glaubte man sogar, dass Foxconn vom Kauf zurücktreten wird.

Neue Verhandlungen gestartet!
Anscheinend sind die gelieferten Displays von Sharp doch sehr wichtig für Foxconn. So hat man sich nun erneut an einen Tisch gesetzt und hat über die neue Kaufsumme verhandelt. Wie es im Moment aussieht, wird Foxconn deutlich weniger an Sharp zahlen, als anfänglich gedacht. Dennoch bleibt der Aktienkauf von 9,9 Prozent unverändert. Welche Rolle Apple in diesem „Krimi“ spielt, ist noch nicht ganz klar. Wir vermuten aber, dass Apple ein Werk komplett für sich beanspruchen wird, um den Nachschub an Displays zu sichern.

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