13.06.10-MacPro_Hero

Mittlerweile gibt es schon sehr viele Informationen zum Mac Pro und nun sind auch endlich die Upgrade-Preise des Gerätes durchgesickert. Es ist daher möglich, sich ein Bild darüber zu machen, welche Kosten auf einen Mac Pro-Nutzer zukommen. Beispielsweise kostet ein 12-Core-Prozessor satte 3000 US-Dollar mehr und schlägt hier ordentlich zu Buche. Auch die RAM-Erweiterung ist in unseren Augen eine etwas größere Belastung für den Geldbeutel und Apple könnte hier schon weniger verlangen.

CPU:

  • 3.0 GHz 8-Core: +1500 Dollar
  • 2,7 GHz 12-Core: +3000 Dollar

RAM:

  • 32 GB : +400 Dollar
  • 64 GB : +1600 Dollar

Grafikkarte: 

  • Dual AMD FirePro D700 mit 6 GB: +600 Dollar

SSD-Flash:

  • 512 GB: +300 Dollar
  • 1 TB: +800 Dollar

Wird die beste Upgrade-Konfiguration gewählt, kommt man bei einem Basispreis von 2999 US-Dollar auf einen maximalen Preis von 8999 US-Dollar. Ob dies für solch ein Gerät noch ein halbwegs angemessener Preis ist, wird jeder selbst für sich entscheiden müssen. Die vorher veröffentlichten Preise um und teilweise über über 10.000 US-Dollar waren aber auf jeden Fall falsch.

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21 comments

  • ... ich habe alle möglichen Optionen gezogen, natürlich mit 4K Monitor, Software und Apple Care (€ 249,- gleich viel wie für das Mac Air, auch komisch oder ?)... Tja "billigsdorfer" Audi oder Top MacPro, was soll ich nehmen... natürlich geht beim Audi noch was, aber Äpfel mit Birnen vergleichen können andere auch... siehe weiter oben... Schöne Feiertage, und nichts für Ungut... :-)
    • Na dann gratuliere ich dir zu deinem neuen Mac Pro! :D Ne, aber ernsthaft: wie bist du bitte auf über 20.000 Euro gekommen?? Ich schaff nur 9.599 Euro, wenn ich die besten Komponenten wähle. Oder hast du etwa auch Extras wie den 4k-Bildschirm mitgerechnet? Der hat ja kaum was mit dem Computer an sich zutun... ;-)
    • Außerdem glaube ich kaum, dass du bei einem nagelneuen Audi A3 nicht über 20.000 Euro hinauskommst, wenn du alle Extras nimmst. Mich freut es jetzt nicht extra den Audi Konfigurator anzuwerfen, aber ich bin mir sicher, dass du mit allen erdenklichen Extras + RS3 Sportpaket, usw. auf weit über 20.000 Euro kommst. Und falls du tatsächlich auch den 4k-Monitor und den teuersten Thunderbolt 2 Massenspeicher auch dazu gerechnet hast, dann kannst zu deinem Audi genauso gut einen großen Anhänger oder einen Wohnwagen rechnen und dann kommt dir dein Auto ebenfalls um etliche Tausender teurer! ;-)
  • Der Preis ist natürlich exorbitant, aber ich muss einigen Lesern hier schon recht geben, dass man keine Grafikkarten für Privatanwender mit diesen "professionellen" GraKas vergleichen kann, usw. Für den Privatuser ist dieser Rechner nicht nur zu teuer (für die meisten halt), sondern auch sinnfrei. Aber in der professionellen Sparte wird er schon Anklang finden. Es mag zwar sein, dass viele die "Unaufrüstbarkeit" abschreckt, sofern diese wirklich vorhanden ist (Anm.: ich habe mich mit dem Pro seit der ersten Vorstellung nicht mehr auseinandergesetzt, da er mich als Privatanwender nicht interessiert; da man ihn jedoch - soweit ich da richtig informiert bin - öffnen kann und Zugriff auf die Hardware hat, wäre ich mir nicht so sicher, dass man diesen Mac wirklich absolut nicht aufrüsten kann), aber ich denke auch, dass sich dennoch viele Unternehmen diesen Mac anschaffen werden, weil er einfach eine Top-Workstation ist und ein alternatives Betriebssystem bietet, welches auf div. Fachgebieten auch mit einer großen Vielfalt an passender Software glänzen kann.
  • Was den Mac Pro aus der Profiliga kickt ist seine Bauweise... Du kannst nichts mehr intern anbinden und keinerlei Upgrades in der Zukunft möglich. Toll, er ist klein und leicht und ein Designobjekt, aber effektiv ist das kein Vorteil, denn solche Powermaschinen stehen an einem Ort(i.d.r. unterm Tisch) und das bis zu ihrem lebensende. Mal schauen, wie viele Unternehmen bereit sind 9000USD mehrmals einzusetzen mit der Aussicht, dass in 3-4 Jahren erneut ein KOMPLETTER PC gekauft werden müsste, um technisch wieder up-to-date zu sein, bzw. aktuelle Speichermedien intern anschliessen zu können. Und man braucht jetzt nicht glauben, dass alle Medien extern anzuschliessen ein gelungener Kompromiss sei
  • Eine vernünftig hochgezüchtete Workstation (egal ob HP oder DELL) kommt auf das selbe. Und in Betrieben (3D Rendering Studios, Tonstudios etc.) rechnen sich die Dinger schon nach Monaten ;-) Und für die "Normal-user" hat doch Apple mit MacBook Air, iMac und Mac mini ne Menge aufgestellt. Hier kommt Serverhardware zum Einsatz und das kostet. Jeder der das nicht glaubt sollte mal bei HP anrufen und den Preis einer 1TB SSD Karte für einen DL380 erfragen, und da reden wir noch von einem Standardserver....
  • Eine vernünftig hochgezüchtete Workstation (egal ob HP oder DELL) kommt auf das selbe. Und in Betrieben (3D Rendering Studios, Tonstudios etc.) rechnen sich die Dinger schon nach Monaten ;-) Und für die "Normal-user" hat doch Apple mit MacBook Air, iMac und Mac mini ne Menge aufgestellt. Hier kommt Serverhardware zum Einsatz und das kostet. Jeder der das nicht glaubt sollte mal bei HP anrufen und den Preis einer 1TB SSD Karte für einen DL380 erfragen, und da reden wir noch von einem Standardserver.... Also alles ok!
  • Man muss keine dumme vergleiche machen wenn man nicht einsehen kann das man sich so ein gerät halt nicht leisten kann ... Einfach still im Eck hocken und seinen Windoof Rechner selber zusammen basteln und gut ist... ganz ehrlich
  • Welche Genugtuung, dass die Macs nicht über 10.000 Dollar kosten. Mal ganz ehrlich. 1.600 Dollar für 64 GB Ram? Really? Ich komme auf 600 Euro ca. bei Preisvergleichen. Das ist wirklich frech. Ne also... das ist echt Abzocke. Muss man leider so sagen.
    • Bei dem RAM ist es genau das gleiche, den, den man für 600€ bekommt kann man Platzmäßig nicht mal auf dem Raum des Mac Pros unterbringen. Da es 8x 8 GB sind. Da für so viele Steckplätze aber gar kein Platz ist braucht es Spezialchips, die nicht in den Massen verbaut wurden bisher und deshalb noch teuer sind...
    • Die Grafikkarten sind quasi geschenkt! Man muss schon mit dem gleichen Modell vergleichen, es ist einfach eine Workstation Graka, die lässt sich mit Enduser Grafikkarten einfach nicht vergleichen. Die D700 (Dessen Chip im Mac Pro sogar 2x zum Einsatz kommt) ist im Endeffekt eine AMD W9000, die EINZELN normalerweise schon 4500$ kostet! Siehe Vergleich hier: http://architosh.com/2013/10/the-mac-pro-so-whats-a-d300-d500-and-d700-anyway-we-have-answers/ Bei der SSD genau das gleiche. Es sind High-End SSDs, mit PCIe-Anschluss, die Kosten keine 400€, sondern als Steckkarte ca. 2000€ (Es gibt auch ganz billige für knapp 1000€)! Im Endeffekt ist der Aufpreis locker jeden Cent wert!