iFixit iPod touch

Wie üblich zerlegt iFixit die neuesten Geräte von Apple – so auch den neuen iPod touch – um nachzusehen, welche Veränderungen es im Inneren gibt und wie gut sich das neue Apple-Device reparieren lässt.

Verändert hat sich beim iPod touch einiges, was auch zu erwarten war, denn das Vorgängermodell ist bekanntlich bereits in die Jahre gekommen. Die neue Version bietet statt einem A5-Chip einen A8-Prozessor, was natürlich einen Leistungssprung bedeutet. Trotzdem soll die Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bei durchgehender Video-Wiedergabe unverändert bleiben, was erstaunlich ist, denn die Akkuleistung hat sich nur von von 1030 mAh auf 1043 mAh marginal erhöht. Ein Grund dafür könnte sein, dass der A8-Prozessor nicht so hoch getaktet ist, wie jener im iPhone.

Auch bei der Kamera hat Apple etwas eingespart: Sie verfügt zwar über 8 Megapixel, jedoch ist das Kamera-Modul etwas kleiner und verfügt auch nicht über eine Saphir-Abdeckung der Linse. Zudem fällt die Lichtstärke ist mit f/2,4 geringer aus als beim iPhone (f/2,2). Der Arbeitsspeicher ist übrigens 1 GB groß.

Zur Reparaturfähigkeit: Durch das Fehlen von Touch ID, sei die Reparatur des Homebuttons unkompliziert. Der Akku ist zwar verklebt, lässt sich aber ziemlich leicht lösen. Bei den anderen Komponenten sieht es aber etwas anders aus. Sie sind größtenteils verlötet, was eine Reparatur schwierig macht. Auch das Gehäuse lässt sich nicht so leicht öffnen, weshalb im Gesamten gesehen der neue iPod touch 4 von 10 Punkten erreicht – immerhin einen Punkt mehr als der Vorgänger.

 

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