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Wie nun bekannt geworden ist, üben Experten auf dem Gebiet von OS X starke Kritik gegen Apple, da das neueste System nur sehr schlecht gegen Angriffe von außen geschützt sein soll. Apple ruhe sich weiterhin auf dem Ruhm der letzte Jahre aus und übersehe, dass immer mehr Malware für OS X entwickelt wird und dass man immer mehr zum einfachen Ziel wird. Auch Apps, die man aus dem App-Store kennt, bieten nur geringen Schutz vor Software die manipuliert worden ist. Hier reichen die Prüfmechanismen einfach nicht aus, um eine Schadsoftware zu 100 Prozent zu identifizieren. Auch der interne Schutz von Apple sei lange nicht ausreichend genug, hier sei ein einfaches umbenennen der App schon ausreichend, um den Virenscanner auszuhebeln.

Die meisten Anschuldigen stammen von einem führenden Entwickler namens Patrick Wardle, der schon einmal dafür sorgte, dass eine Lücke in OS X aufgespürt werden konnte. Wardle rät jedem Mac-Nutzer nicht auf den internen Schutz von OS X zu bauen, sondern auch zwei Apps, die er selbst entwickelt und auch überprüft hat. Diese Apps können einen deutlich besseren Schutz bieten als es die Apple-Mechanismen tun und man kann sich deutlich geschützter fühlen. Eine 100%ige Garantie wird es aber auch hier nicht geben.

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13 comments

  • Zusammenfassend. Fehlerquote mensch. Steigende popularität macht is x interessanter. Man sollte vorsichtig sein wo man was downloadet oder auf welchen seiten man surft. Zusätzlicher schutz kann helfen, ist auch ratsam, aber ist auch keine 100%ige sicherheit.
  • Also zusammenfassend lernen wir daraus, dass jeder nutzer kritisch sein sollte und vorsichtig. Und einen schutz in erwägung ziehen ohne sich blind auf apple zu verlassen. Ich gej ketzt mal von den physischen gefahren weg, wie das jemand was vor ort auf mein gerät installiert. Aber alles was einem virtuell zustoßen kann kann mittlerweile auch passieren.
  • Das OS von Apple, war eigentlich schon immer anfällig. Nur hat sich in den letzten 5 Jahren wahnsinnig viel getan. Auch durch die Verkäufe des iPhone und iPad, die ja wahnsinnig sind, sind die Verkäufe der Macs nach oben explodiert. Und damit auch interessanter für die bösen Buben geworden.
  • Sicher bzw. sicherer insofern: weil der marktanteil nicht so gros ist wie auf microsoft basierend und daher nur bedingt interesse herrscht. Meine entscheidung zum mac oder os x beruht eher daher, dass ich 47 wochen im jahr im büro arbeite mit windows, und mir in der oberen leiste neben den namen des fensters die meldung (keine rückmeldung) tierisch auf die nerven geht. Der angenehme nebeneffekt dabei war dass os x noch nicht rentabel genug verbreitet ist. Dem irrglauben dass es etwas absolut sicher ist bin ich dabei nicht gefolgt. Ich bin realist. Man muss nur wollen und lange genug probieren und man kann alles schaffen. Daher wäre ich auch neugierig welche softwar zusätzlich genutzt werden kann, und nicht die resourcen vom mac auffrisst. Und die fehlerquelle mensch gibts in jeder situation. Das muss nicht mal virtuell die herausgabe der persönlichen daten sein. Ich erinnere an den jungen aus oberlsterreich der sein auto samt papieren an leute geborgt hat die er eben erst im zug kennen gelernt hat. Daher ist jedes system trotzdem kritisch zu betrachten. Solange es keinen großen gewinn liefert sich hier einzuhacken ist es relativ sicher. Doch mit jedem mac wird es auch profitabler.
    • Das war auch nicht auf dich persönlich gemünzt. Aber noch vor 5 Jahren hätten alle Leser solche Berichte und Untersuchungen als Lügen und Hetze gegen Apple bezeichnet. Alle hätten geschworen, dass auch der Mac absolut sicher ist, dass nur Windows die Fehler hat und wenn es tatsächlich Probleme geben könnte alle Schuld sind außer Apple. Und jetzt ist man hier tatsächlich offen für die Realität. Das hätte es früher nicht gegeben. :-)
      • Mit dem Wort "alle" würde ich nicht so freizügig umgehen. Jeder, der etwas von Betriebssystemen versteht weiß, dass es kein hundertprozentig sicheres System gibt. Dennoch traf die Aussage, dass OS X kaum (!) von Viren betroffen ist vor etlichen Jahren auch noch zu, da es aus den von mir bereits genannten Gründen, kaum Cracker gab, die sich mit OS X beschäftigten. Es gab einfach zu wenig User. U.a. ist darum auch Linux ziemlich virenfrei. Natürlich spielen bei Linux aber auch noch andere Punkte eine große Rolle.
  • Fakt ist, dass kein OS sicher vor Malware und Viren ist. Fakt ist auch, dass "Informatiker der dunklen Seite" (Cracker) hauptsächlich Viren für die meistgebrauchten Betriebssysteme herstellen, um möglichst viele Opfer zu bekommen. Daher ist es nur logisch, dass die Virenanzahl für den Mac steigt, sobald mehr Menschen auf OS X setzen, was ja immer häufiger der Fall ist. Ohne Antiviren-System würde ich aber sowieso keinen PC/Mac benutzen, egal ob mit Windows oder OS X.
  • Also ich hab alles an sicherheit beim macbook aktiviert, verzichte auf flash, und lade eigentlich nichts von fremden oder mir unbekannten quellen runter. Nachdem ich die medien verfolge und mich informiere was für phishing mails im umlauf sind, betrachte ich auch mir unbekannte mails sehr kritisch. Wobei ich bis jetzt verschont geblieben bin.
  • 1. Patrick Wardle hat sich entschuldigt: keine 50 neuen Malware-Familien 2014 http://www.heise.de/forum/heise-Security/News-Kommentare/Antiviren-Software-und-Apples-Schutzmechanismen-fuer-Mac-OS-X-nutzlos/Patrick-Wardle-hat-sich-entschuldigt-keine-50-neuen-Malware-Familien-2014/posting-3307174/show/ 2. Dass man mit Root-Rechten, die man sich durch eine aktuelle Lücke holen kann, das System kompromittieren kann ist kein OS X spezifisches Problem. Nicht ohne Grund kann ja auch Malware unter Windows - sofern sie Admin-Rechte erlangt - Virenscanner und Verifizierung von Treiber Signaturen deaktivieren. Anti-Viren Software ist auch hauptsächlich Schlangenöl, da diese auch unter Windows bei neuen Bedrohungen meistens versagt, da die heuristischen Erkennungsmethoden halt auch nicht hellsehen können und die Malware-Entwickler ja im Vorfeld mit der Anti-Viren Software testen. Ein AppStore mit Apps in einer Sandbox und die Möglichkeit vereinzelte Apps aus anderen Quellen nur durch explizite User-Interaktion zu erlauben, ist das sichere Konzept.
  • es gibt trojaner programme, die einen Mac angreifen können. Keine Frage. Viele sind eher Opfer des Social Engineers. Das hat damit zutun, dass nun einmal die Französische Geschichte in der Schule höher bewertet wird, als eine Informatik-AG, oder Wahlveranstaltung in der Schule. Ich wundere mich bis heute, wie Informatik es in die Uni geschafft hat, bei soviel "hochentwickelten" pädagogischen Personal.