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Der neue iMac ist seit gestern verfügbar und einige Apple-Fans werden sicherlich schon zugeschlagen haben. Die Käufer, die auf ein 1 TB Fusion Drive-Laufwerk gesetzt haben, könnten aber ein blaues Wunder erleben. Apple hat nämlich die Kapazität des Flash-Speichers in der Festplatte verringert, ohne dem Kunden dies zu kommunizieren. Früher bekam man für sein Geld noch 128 GB Speicherplatz für schnellen Zugriff auf Programme, doch nun hat Apple diesen Speicher auf 24 GB gekürzt, um hier wahrscheinlich wieder kosten zu sparen.
Wer auf ein 2 TB oder 3 TB Fusion Drive setzt, bekommt weiterhin 128 GB Flash-Speicher. Allerdings kostet beispielsweise die 2 TB-Variante beim 21,5-Zoll iMac satte 360 Euro Aufpreis.

Interessant ist auch, dass Apple bei der Konfiguration eines iMacs als Hilfestellung bei der Frage: „Wie viel Speicherplatz brauchst du?“ folgenden Tipp hat:

Der 1 TB Fusion Drive kombiniert eine 1 TB Festplatte mit 24 GB schnellem Flash Speicher – das reicht, um wichtige OS X Dateien und Apps für schnelles Öffnen zu speichern, um fast sofort aus dem Ruhemodus aufzuwachen und Apps schnell zu starten. Dabei bleibt noch genug Platz für deine am häufigsten genutzten Dateien und Apps. Der 2 TB und der 3 TB Fusion Drive kombinieren eine größere Festplatte mit 128 GB Flash Speicher, der noch mehr Platz für deine am häufigsten genutzten Dateien hat. Für die beste Performance sollte ein iMac System mit 32 GB Speicher mit einem Fusion Drive von 2 TB oder größer oder nur mit Flash Speicher konfiguriert werden.

Apple versucht zu sparen
Dieser Sparkurs wirkt sich aber auf keinen Fall auf den Preis der Fusion-Drive aus da man hier genau gleich viel bezahlt wie noch vor einigen Monaten. Wir finden die Preiserhöhung und auch die Verkleinerung des Speichers eine Frechheit und Apple sollte sich wirklich überlegen, ob solch ein Umgang mit dem Kunden gut für das Geschäft ist. Die Preise steigen und die Leistung von Apple sinkt – hier sollte Tim Cook schnell wieder etwas ändern.

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10 comments

  • Ist nicht nur bei Samsung so, auch bei anderen. Das HTC One M9 hat 600 Dollar in Amerika bei Veröffentlichung gekostet, hier 750 Euro. Selbst die normal günstigeren, wie zB Huawei, verlangt für das neue Mate S ca 700 Euro, für die 128GB Version mit Force Touch, wahrscheinlich viel mehr. Das neue Mittelklasse Handy HTC One A9 soll 600 Euro kosten. Selbst die Mittelklasse wird teurer. Es wird einfach zu wenig verdient. Die meisten müssen mehr verlangen, sonst gehen sie pleite. Sie machen jedes Quartal nur Verluste. Aber anstatt mal ein paar Modelle weniger raus bringen, explodiert die Anzahl fast.
  • Witzigeres machen das mehrere Hersteller so. Bei Computern weiß ich es nicht so genau, interessiere mich zur Zeit nicht dafür. Aber zB Samsung mit Ihrem S6. Da lassen sie den wechselbaren Akku weg, Speicherkartenslot weg, Infrarot, wasserdicht, USB 3, UKW, einfach alles weg. Nicht das dafür was besseres kommt, wie zB USB-C oder zwei Speicherkartenslots, es wird einfach weggelassen. Dafür gehen sie massiv mit dem Preis hoch. Dann kommt der große Bruder, dass S6 Edge Plus, da lassen Sie nicht nur das ganze angesprochene weg, da lassen Sie noch die 128GB Version weg, zum Start gibts sogar erstmal nur die 32GB Version in Europa. Das gleiche beim Note 5, dass dann noch zusätzlich erstmal gar nicht nach Europa kommt. Da weiß man nicht, ob so eine Vorstellung ein Aprilscherz sein soll
    • Ja gut, weil Samsung meint damit ein Apple-ähnliches Image aufbaurn zu können, was aber völliger Unsinn ist. Wenn Samsung da nicht zurückrudert, werden sie als Erster untergehen, da es bei Android viel zu viele Alternativen gibt, welche man auch nutzen kann, sofern man dieses Betriebssystem möchte.
  • Es ist wie die Geschichte mit einem Frosch den man ins kalte Wasser setzt und es langsam erhitzt bis es kocht. Alles fing mit den fehlenden DVD Laufwerken an, dann wurden Anschlüsse gestrichen, dann die fest verlöteten Speicher, dann schwächere Prozessoren, dann wurden Akkus verlötet und jetzt die teuerste Mogelpackung seit es Stiftung Warentest gibt.
  • bis dato hab ich jede "fehlentscheidung" von apple versucht aus herstellersicht nachzuvollziehen und zu verstehen warum das nun so sein muss.. konnte ich das hab ich das so wie es ist auch akzeptiert und den standpunkt freunden gegenüber teilweise sogar verteidigt.. waren ja eigentlich (für mich) auch immer nur kleinigkeiten.. aber jetzt ist genug. die neuen iMacs - und auch schon die letzten minis, die einsteigergeräte usw... die neue tastatur und alles drum und dran.. apple kommt langsam aber sich von der "apple-dna" ab, die wir alle geliebt haben und cook hat uns mehr oder weniger auch versprochen, dass diese dna nicht verloren geht.. davon merkt man im mac bereicht momentan wenig. eigentlich hab ich heuern gar nicht mehr mit neuen macs gerechnet.. mir war sofort klar dass die neuen auch nur halbherzige upgrades werden, wenn man so die verfügbarkeit der intel chips beobachtet.. dazu keine neuen gpus am markt, nur rebrands.. die neue mobile gtx 980 wär zb. toll gewesen.. 21.5" iMac & mac mini vom standard "quadcore in allen macs" hat man sich schon wieder verabschiedet, ram wird fest verlötet und die preise stark angehoben. nun die frechheit mit der kleineren ssd im fusiondrive und die freche empfehlung, man solle doch bitte die größere fusiondrive wählen wenn man mehr ram nutzen möchte, weil auf dem 24gb ding kein platz is.. - kein skylake.. ok, is für mich nachvollziehbar, broadwell bietet die bessere iGPU, macht sinn bei 4k monitor.. - kein thunderbolt 3.. wahrscheinlich weil eben schnell halbherzig ein neuer mac raus musste bevor die wieder fast 2 jahre nix bringen wie damals vom 2011 auf 2012 update.. wird uns nächstes jahr als große neuheit verkauft.. - kein ddr4.. selber grund wie bei thunderbolt wahrscheinlich.. gut, so-dimm riegel gibts auch noch nicht viele am markt.. lass ich mir einreden, wenigstens mal weg von den 1600mhz riegeln.. - 5400rpm festplatten.. da bleibt mir die spucke weg.. fusiondrive sollte mit 128 ssd längst standard sein! 27" iMac top modell gut, beim 27"er kann man gott sei dank NOCH selbst den ram wechseln.. hdd nicht so leicht, aber wer unbedingt will, kann.. (beim 21.5" eigentlich auch, aber schlitzen ist wohl nicht jedermans sache) abgesehen vom preis fürs topmodell in der basis-konfig eigentlich ziemlich befriedigend, 2tb fusiondrive find ich gut, cpu takt wie von intel eben vorgegeben, grafik amd.. mag ich nicht, aber vllt. mögens andere.. rebrand so ne sache aber naja, gibt halt keine neue im moment.. ABER DER PREIS!! ich denke 2009 hat das topmodell in der basiskonfig so um die 1800€ gekostet.. und heute? 2600€! und man bekommt immer weniger dafür.. eigentlich wollte ich meinen 27" i7 780m mit 1tb fusiondrive gegen den "nächsten neuen retina" austauschen.. aber das wird wohl nix.. noch ein jahr warten, oder ab auf die hackintosh seite.. war noch nie so wenig abgeneigt davor wie jetzt. einfach keine macs mehr kaufen, bis denen mal ein licht aufgeht..
  • Ich zitiere: ...Wir finden die Preiserhöhung und auch die Verkleinerung des Speichers eine Frechheit und Apple sollte sich wirklich überlegen, ob solch ein Umgang mit dem Kunden gut für das Geschäft ist. Die Preise steigen und die Leistung von Apple sinkt – hier sollte Tim Cook schnell wieder etwas ändern. - Dem stimme ich Euch zu 100% zu! Das was Apple mittlerweile an den Tag legt ist eine bodenlose Frechheit und Abzocke pur! Bitte 24 GB Speicher! Noch dazu wo der Preisunterschied derzeit relativ gering ist! Nun ja, ich habe für mich schon vor einiger Zeit entschlossen Apple den Rücken zuzukehren. Irgendwann ist Schluss mit Lustig!