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Eine Münchner Firma hat wirklich „Eier in der Hose“ und verklagt einen der größten IT-Konzerne wegen Patentverletzungen. Bei dem Streit handelt es sich aber nicht um ein Patent, das eher unbekannt ist. So will die Münchner Firma das Patent auf die Technologie der Verarbeitung von Notrufen haben. Genauer beschrieben ist jene Technologie geschützt, die das vorrangige Behandeln eines Notrufes mittels einer bestimmten Rufnummer beschreibt. Apple nutze angeblich genau diese Technologie und man sei gezwungen den US-Konzern zu verklagen. Aber wie schon öfters ist das klagende Unternehmen kein Unbekanntes und hat sich in der Vergangenheit schon öfters einen Namen als Patenthai gemacht. IPCom hat schon gegen fast jeden großen IT-Konzern geklagt und versucht somit seine Portokasse aufzubessern.

Chancen stehen nicht schlecht
Sieht man sich die Chancen von IPCom etwas genauer an, dürfte es wohl zu einem außergerichtlichen Vergleich oder zu einer eventuellen Schadenersatzklage kommen. Apple muss sich in den nächsten Jahren sicherlich noch vielen solcher Firmen gegenüber stellen und sich damit abmühen, die Prozesse zu gewinnen oder außergerichtlich zu begleichen. IPCom ist hierfür ein sehr guter Kandidat, der sicherlich auch in Zukunft noch mit einigen Klagen aufwarten könnte.

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2 comments

  • Zum Glück ist es völlig egal wie groß der Beklagte ist, und da Apple selbst ein großer Fan von Trivialpatenten ist, kann hier auch keiner sagen es würde Unrecht geschehen. Natürlich, das Patentsystem an sich ist seit der Digitalisierung überholt - so wie alle anderen Rechtssysteme die sich damit befassen müssen. Aber ändern wollen das Großkonzerne wie Apple am allerwenigsten.